12.05.2013, unser letzter (?!) Auftritt in der Fremde in dieser Saison

Die 2.Bundesliga geht in ihre finale Phase. Nachdem der direkte Auf- und Abstieg bereits seit mehreren Wochen in genau die Bahnen gelenkt wurde , die letzte Woche bestätigt wurden, gibt es um die Relegationsplätze ein mehr oder wenig starkes Gedränge. Während Kaiserslautern in 3.Platz am Wochenende in Regensburg endgültig sichern wird, wird gegen Platz 16 bis zur letzten Minute gerungen werden. Da wären folgende Kandidaten:

Der MSV Duisburg, der SC Paderborn und der FC Ingolstadt 04 haben theoretisch zwar noch die Möglichkeit auf einen Absturz auf den Relegationsplatz, ich denke jedoch, dass diese Gefahr  minimal ist. Wobei der SC Paderborn mit der Entlassung seines Trainers nach der Niederlage gegen Dynamo am letzten Wochenende schon gezeigt hat, dass die Nerven der Ostwestfalen nicht nur in Elfmetersituationen blank liegen! 

Der VfL Bochum hat als aktuell 13. der 2.Bundesliga eine sagenhafte Serie gestartet. Unter dem neuen Alttrainer Peter Neururer gab es zuletzt sagenhafte 12 Punkte in 4 Spielen. Am Sonntag erwartet sie der FSV Frankfurt, eine der Überraschungsmannschaften der Saison. Leider haben diese nach ihrem Sieg gegen Dynamo in Kaiserslautern furchtbar eine auf die Mütze bekommen und müssen daher ihre eigenen Ambitionen auf den oberen Relegationsplatz auch auf eine kleine theoretische Möglichkeit beschränken. Ob bei fünf Punkten, die in zwei Spielen aufgeholt werden müssen, während Kaiserslautern und Köln zweimal patzen müssen, wirklich alles gegeben werden kann gegen eine Bochumer Mannschaft, die derzeit rund läuft, darf bezweifelt werden. Und auch wenn Bochum verlieren sollte, haben sie eine Woche später gegen Union Berlin eine machbare Aufgabe vor sich! Bochum wird sich retten!

Dynamobus

Etwas anders sieht es beim FC St. Pauli aus. Die Mannschaft, die aktuell noch drei Punkte sowie ein etwas besseres Torverhältnis zu Dynamo hat, ist gewaltig ins Schlingern geraten. Während die Bochumer 12 Punkte holten, langte es in Hamburg gerade noch für Vier. Schon kurz zuvor wurde gegen Dynamo eine Zweitoreführung fahrlässig verspielt, gegen Hertha BSC ein möglicher Sieg in den letzten fünf Minuten noch in eine Niederlage gewandelt. Selbstbewusstsein sieht aus der Ferne anders aus und mit den sicheren Aufsteigern Braunschweig und Kaiserslautern ist das Restprogramm knüppelhart! Eine kleine Hoffnung für die Hamburger ist, dass beide Mannschaften bereits sicher aufgestiegen sind, aber die Punkte zu holen, wird schwer werden!

Nur sechs Tore vom Relegationsrang entfernt ist derzeit Erzgebirge Aue. Die ließen es sich nicht nehmen, ihren bisherigen Trainer Karsten Baumann nach einem Sieg gegen Bochum sowie drei achtbaren Unentschieden gegen Kaiserslautern, Braunschweig und Duisburg zu entlassen, um nach dem Niederlageneinstand von Falko Götz nun so richtig nah an den Relegationsplatz herangerückt zu sein. Eigentlich müsste dies mit dem direkten Abstieg „belohnt“ werden. Mit einem Heimspiel gegen Ingolstadt sowie dem letzten Auftritt in Sandhausen ist vom „Trainerwechsel ins Unglück“ bis zu „alles richtig gemacht“ aber noch alles für die Veilchen möglich.

Für unsere Dynamos sind ohne Wenn und aber zwei Siege (und die hoffentlich mit einigen eigenen Toren) Pflicht. Auch so müssen wir hoffen, dass sich eine Mannschaft mindestens einen Fehltritt erlaubt. Unser Restprogramm gibt das auch her. Die Regensburger vom letzten Spieltag mach noch außer Acht lassend, schauen wir heute nach Aalen. Der Aufsteiger spielt eine ähnliche Saison wir wir im letzten Jahr. Der Klassenerhalt ist in trockenen Tüchern, die Ausnahmeregelung für das kleine Stadion verlängert und die letzte Lizenzhürde, eine Bürgschaft, wird bis zum Termin bestimmt auch noch erfüllt werden. Aalen wird auch im nächsten Jahr 2.Bundesliga spielen und so werden sie sich hoffentlich etwas zurücklehnen. Da es für uns noch um viel geht, ist genau hier unser Vorteil. Die Mannschaft ist eingespielt. Ein Stamm an Aufsteigern wurde sinnvoll mit Verstärkungen in allen Mannschaftsteilen versehen. Einen „Star“ sucht man vergebens.

Zu Hause sind die Aalener in dieser Saison schlagbar. Neben sechs Siegen gab es auch sechs Niederlagen. Eine weitere sollte am Sonntag hinzukommen. Es wäre auch ein Novum, denn bisher sind wir bisher in Aalen leer ausgegangen. Neben einem 0:1 in unserer Aufstiegssaison gab es eine Saison zuvor ein 3:4. Dabei stand es nach 34 Minuten bereits 3:3! Also anstrengen Jungs, denn jedes Serie wird einmal gebrochen!

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