14.03.2014, zu Gast bei der Überraschungsmannschaft

Eigentlich sollten wir vor dem morgigen Spiel beim SC Paderborn keine Angst haben, denn unser weiteres Schicksal wird nicht bei einem Auswärtsspiel beim aktuellen Tabellenvierten entschieden, sondern vor allem in den Wochen danach. In den anstehenden Spielen in Cottbus, Aue oder zuletzt daheim gegen Bielefeld müssen unbedingt Punkte geholt werden. Dennoch wäre es natürlich nicht schlecht, wenn es am letzten Spieltag nicht ein „Alles-oder Nichts-Spiel“ gegen Bielefeld geben würde. Also punkten wäre schon vorteilhaft, sollte es aber nicht klappen, hoffe ich, dass die Mannschaft nicht von einzelnen Anhängern gevierteilt wird und zusätzlich die nächste Trainerdiskussion vor der Tür steht.

Das wir nicht völlig chancenlos sind und nur zum Punkte abliefern hinfahren, zeigt mal wieder die Statistik. Wenn auch unsere allgemeine Auswärtsbilanz in den letzten beiden Jahren verheerend ausschaut, so haben wir doch eine positive gegen Paderborn. Und die besteht nicht nur aus einem oder zwei Spielen sondern inzwischen aus stolzen sechs Gastauftritten, in denen wir nie mit einer Niederlage abgereist sind! Ein kleiner Mutmacher hinterher: in den letzten vier Partien haben wir immer gepunktet. Ein kleiner Wermutstropfen darf natürlich nicht fehlen: in den letzten vier Partien gab es drei Unentschieden und alle endeten 2:2. Für Tore dürfte also gesorgt sein!

Wie bereits in den Medien beschrieben, hat der SC Paderborn im Gegensatz zu uns zwei einsatzbereite „Ballermänner“. Mahir Saglik hat in dieser Saison bereits 10 Treffer erzielt, Alban Meha nur eins weniger. Beide dürften, trotz des Treffers von Saglik im Hinspiel, mutmaßlich gern noch eine Rechnung begleichen, denn beide schossen im Mai 2013 mit ihren Elfmeterversuchen Benjamin Kirsten berühmt.

Der SC Paderborn muss am Freitagabend ebenso wie wir in der Verteidigung umstellen. Jens Wemmer fällt wegen einem Sehenanriss länger aus. Auf unserer Seite sitzt Torsten Schulz seine Gelbsperre ab und wird von Sebastian Schuppan vertreten werden. Auf der rechten Seite drohen sowohl Christoph Menz als auch Cheikh Gueye auszufallen, wobei letztendlich garantiert einer von Beiden auf dem Platz zu finden sein wird.

Während die Saisonleistung des SC Paderborn und vor allem die beiden Kanoniere meinen großen Respekt haben, bin ich nicht unbedingt pessimistisch. Nicht nur die bisherige Bilanz, vor allem der kämpfende Eindruck vom letzten Wochenende lässt uns nicht chancenlos anreisen!

Ein Gedanke zu „14.03.2014, zu Gast bei der Überraschungsmannschaft

  1. SCP Blogger

    Ich freue mich auf das Spiel und erinnere mich noch gut an das Elfmeter-Fiasko vor rund einem Jahr. Auch wenn wir diese Saison deutlich besser dastehen als noch vor einem Jahr, seid ihr auf keine Fälle chancenlos. Ich bin auch gespannt, wie wir den Ausfall von Jens Wemmer kompensieren, denn er ist wohl mit der wichtigste Spieler für uns.

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