14.April 2014, Aufmunterungen für den Sieg

Es wird ja langsam immer schwieriger, eine positive Ausgangslage für das kommende Spiel zu finden. Die letzten Hoffnungsschimmer wurden bereits im Bullshitbingo verbraten und ehe wir uns hier daran beteiligen, den Sieg zu erzwingen und wir den Bock endlich umstoßen indem der Ball mal wieder ins gegnerische Tor muss, kommen wir wirklich zu dem, was hoffnungsfroh stimmen dürfte.

Unsere Nicht-Sieg-Serie ist nicht so einzigartig, wie sie immer hingestellt wurde. Vor mehr als 8 Jahren befanden wir uns in ähnlich prekärer Lage, hatten wie diesmal 13 Spiele nicht gewonnen und waren dem Boden der Tabelle immer näher gekommen. Dann kam 1860 München und ein Flutlichtspiel. Wir siegten 2:0.

Nun schauen wir auf den kommenden Montagabend. Wir haben 13 Spiele nicht gewonnen und der TSV 1860 München ist der Gast. Es wird ein Flutlichtspiel werden. Wir werden gewinnen. 2:0 oder ähnlich…

Unser Gegner hat jedoch vorgesorgt. Nachdem wir in Jahre 2011/12 nach Siegen gegen Bochum und Aachen bereits zweimal Friedhelm Funkel beurlaubt haben, ist uns diesmal der Verein des Friedhelm Funkel zuvorgekommen und hat diese Personalie bereits vor dem Spiel erledigt. Soll ja kein drittes Mal dazu kommen, dass wir ihn auf dem Gewissen haben. Nun ja, es an der Münchener Niederlage wird nichts ändern.

Und diesmal können wir uns entspannt zurücklehnen. Während am Samstag Karlsruhe seine letzte Aufstiegsmöglichkeit mit einem Sieg in Bielefeld noch eine weitere Woche erhält, setzt uns am Sonntag Cottbus mit einem Sieg in Bochum scheinbar unter Druck. Doch nur kurz, denn mit unserem Sieg am Montag sind wir plötzlich nur noch drei Punkte hinter der Mannschaft, die plötzlich das große Zittern bekommt.

Und das alles passiert, da wir den Sieg erzwingen und den Bock endlich umstoßen indem der Ball mal wieder ins gegnerische Tor fällt. Ob das letztendlich ein Münchener mit einem Eigentor für uns erledigt oder wir selbst, ist doch „Wumpe“! Der Benjamin Lauth soll ja auch eine Serie am Laufen haben, vielleicht wäre das ja ein Job für ihn???

Also, alle positive Energie, die noch da ist, einsetzen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*