16.11.2012, die Mannschaft, deren Trainer gern gegen uns antritt!

Es herrscht derzeit eine merkwürdige Stimmung in Dresden. Die Stimmung scheint gekippt zu sein. Frustrierte Fans mit deutlichen „Loose raus“ rufen, die gewohnt schwammigen Aussagen des Vereins, wenn Fragen gestellt werden, die so nicht beantwortet werden wollen. Für die Presse scheint das Schicksal von Ralf Loose sowieso bereits besiegelt zu sein und alle warten sie nur auf den finalen Schuss. Mich selbst beobachte ich, noch etwas mehr als sowieso schon viel zu oft, in den einschlägigen Internetseiten des Sports nachzuschauen, ob ich nicht vielleicht doch etwas verpasst habe.

Am Freitagabend wissen wir mehr, wenn das Spiel gegen den FSV Frankfurt hinter uns liegt. Noch immer hoffe ich darauf, dass wir die Kurve mit Ralf Loose bekommen. Der Mensch an sich lechzt ja nach Abwechslung und Veränderungen, wenn es nicht so richtig läuft und es ihn nicht selbst betrifft. Was zuvor geleistet wurde, ist dann zweitrangig. Vor allem glaube ich nicht daran, dass ein Wechsel unbedingt erfolgsversprechend wäre, denn das Problem des fehlenden kongenialen Partners für Mickael Poté besteht bis zur Winterpause weiterhin. Die Trainernamen, die bereits herumgeistern, zeigen einmal mehr, dass die Presse einfach mal ohne Hintergrundwissen herumstochert!

Rico Schmitt: es hat Tradition, dass ein Trainer, der bei einem Ostverein aktiv war, danach bei allen anderen Vereinen der „neuen“ Bundesländer im Gespräch ist. Er war es bereits vor kurzem in Erfurt, Matthias Mauksch in Aue, Stefan Emmerling ebenso, als Carsten Baumann wackelte. Der wiederum ist die Ausnahme der Regel, er wurde nach seinem Rausschmiss in Erfurt wirklich Trainer in Aue!

Heiko Scholz: Ist soeben nach Differenzen beim Viertligisten Viktoria Köln zurückgetreten. Seine Referenz, er spielte mal in Dresden.

Peter Pacult: Wer erinnert sich nicht an den kauzigen Österreicher, der außer Tom Stohn und Christian Canestrini wirklich niemanden neben sich duldet? Nach seiner Rückkehr nach Österreich stand in Dresden kein Stein mehr da, wo er vorher war. Die Aufräumarbeiten dauerten lang an. Seine in Leipzig vielmals angewendeten Spielerrotationen kosteten dort viele Nerven!

Torsten Gütschow: War gerade zum 3. Themenabend in Dresden. Seine Referenz, siehe Heiko Scholz.

Marco Kurz und Falko Götz, so wahrscheinlich wie Oliver Reck oder vielleicht Stefan Emmerling, der bisher noch nicht genannt wurde, aber zuletzt bei einem ostdeutschen Verein aktiv war…

Um auf andere Gedanken zu kommen, wäre es schön, wenn wir einfach 3 Punkte holen würden, egal, ob es schön aussieht oder gerechtfertigt ist. Fragt doch sowieso nach 2 Wochen keiner mehr nach.

Eine ähnliche Situation hatten wir am 11.02.2005, auch an einem Freitag. Dynamo erlebte in seiner 1. Zweitligasaison nach dem angekündigten Aufrollen des Feldes nach der Winterpause einen ziemlichen Rohrkrepierer mit 3 Niederlagen in Folge. Christoph Frankes Demission stand ebenfalls so gut wie fest und eine Mannschaft aus Frankfurt war zu Gast, damals jedoch die der Eintracht. Was passierte? Dynamo gewann 2:1, danach folgten 1 Unentschieden und weitere 4 Siege in Serie. 16 Punkte in 6 Spielen, dann wären wir bei 25 Zählern bis zur Winterpause, würde mir vorerst reichen!

Also dann Jungs, zerreist euch!

Ach so, die Erklärung für die Überschrift fehlt noch! Benno Möhlmann, der Trainer des FSV Frankfurt, hat einen guten Lauf gegen Dynamo Dresden. In 13 Spielen gegen uns feierte er 5 Siege, 7 Unentschieden und genau 1 Niederlage. Da ist die Bilanz auch bei einer 2. Niederlage gegen Dynamo Dresden noch spitze!

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