18.03.2013 = 16.03.2005? Ein Geißbock zu Gast auf dem Dresdner Acker

Die ersten Angriffe vor dem Flutlichtspiel gegen den 1.FC Köln rief in diesen Tagen Sebastian Schuppan aus. Über die Dresdner Pressemedien (sz-online) lässt er verlauten: „Vor zwei Wochen ist Hertha mit breiter Brust zu uns gekommen und mit einer Niederlage heimgefahren. Das soll Köln möglichst auch so gehen.“

Wäre ja schön, nur sind die Vorzeichen andere. Die Serie ungeschlagener Spiele der Hertha war ein wenig imposanter als die aktuell dreizehn der Kölner. Sicher, auch die wird einmal reißen, aber so optimistisch, wie ich es gegen Berlin war, bin ich diesmal nicht.

Der Unterschied zwischen beiden Mannschaften ist, dass Berlin ab dem 3. Zweitligaspieltag marschiert ist und bereits ein gewaltiges Punktepolster besaß, während sich Köln im Hinspiel mit gerade einmal 9 Punkten noch auf unserer Augenhöhe befand. Seitdem haben sie sich vom 13.Tabellenplatz auf den 4. vorgearbeitet und sollte Kaiserslautern weiterhin schwächeln, dann kann der Relegationsplatz schon an diesem Spieltag erreicht werden. Und Punkte liegen lassen möchte der Geißbock nicht, denn direkt hinter ihnen warten mit Union Berlin und Energie Cottbus zwei Mannschaften, die uns am Montag garantiert die Daumen drücken, auf Kölner Ausrutscher.

Die Auswärtsbilanz der Kölner ist mit 4 Siegen, 4 Unentschieden und 4 Niederlagen ausgeglichen. Interessanterweise haben wir genau dieselbe Pflichtspielbilanz gegeneinander (16:16 Tore). In der 2. Bundesliga ging es gegen die Kölner bisher immer sehr ausgeglichen zu. 2004/05 verloren wir nach einer 2:0 Führung unglücklich mit 2:3 in Köln, während wir sie vor fast genau 8 Jahren (16.03.2005) daheim nach einem 0:1 Rückstand noch mit 2:1 niederrangen. Beide Male kippten die Begegnungen in den letzten 15 Minuten. Am Ende der Saison stieg Köln auf und wir nicht ab, ein Ziel, was wohl die meisten Fans beider Mannschaften auch für diese Saison anstreben!

In dieser Saison spielten beide Mannschaften bereits im Hinspiel unter Flutlicht gegeneinander. Mickael Poté, unser aktuell bester Saisontorschütze (6 Tore) traf in der 1. Hälfte zum 1:0, Anthony Ujah, seines Zeichens das Kölner Pendant zu Poté (9 Tore) traf zum 1:1, wie könnte es anders sein, in der letzten Viertelstunde des Spieles!

Es wird ein hart umkämpftes Spiel werden, bei dem wir im Zugzwang, aber nicht ganz chancenlos sind. Auch für die Kölner wäre noch nichts verloren, wenn sie die Punkte in Dresden lassen würden. Kaiserlautern patzt garantiert auch noch mehrfach! Vielleicht wäre Köln ja auch geholfen, wenn wir danach in den kommenden Wochen erst Union, dann Energie und später auch noch den FSV Frankfurt „erlegen“ würden…

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