06.08.2011, SpVgg Greuther Fürth – SG Dynamo Dresden

Nach der Leverkusener Herrlichkeit  geht es nun zurück in den Zweitligaalltag. Ein dicker Brocken liegt da vor uns, ob wohl der Name SpVgg Greuther Fürth nicht unbedingt angsteinflößend ist. Die Fürther sind in ihrer aktuell 15. Zweitligasaison nach dem Beitritt der TSV Vestenbergsgreuth 1996. Geballte Erfahrung von 822 Spielen im deutschen Unterhaus treffen dabei auf ambitionierte 70. 4x gab es bisher mit leichten Vorteilen für Fürth (2 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage, 7:5 Toredas Duell beider Vereine. Dynamo Dresden konnte am 15.04.2005 mit 1:0 durch ein Tor von Ansgar Brinkmann in Fürth gewinnen. Damals verfolgten 12 900 Fans das Spiel, der Zuschauerschnitt der Fürther liegt in der 2. Bundesliga immer zwischen 5 000 und 8 000. Dresden lockt und bringt auch reichlich mit.

Die Kleeblätter aus Fürth spielen einen eher rustikalen Fußball. In der Fairplaytabelle sind sie in den letzten Jahren regelmäßig zu Gast im unteren Mittelfeld der Liga (2008 Platz 17., 2010 und 2011 jeweils Platz 16.). Das ging auch mal anders. Nach dem Aufstieg 1997 waren sie zwischen 1998 und 2002 immer auf den ersten 3. Plätzen zu finden.

Die Affinität des langjährigen Zweitligisten zum Platz 5. in der Endtabelle ist inzwischen bestimmt hinreichend bekannt. 7x auf dem 5. Platz zwischen 2001 und 2009 sind aller Ehren wert. Doch irgendwie wirkt es, als ob die SpVgg Greuther Fürth mehr will. Als einer der Aufstiegskandidaten werden sie jedes Jahr genannt und mit dem Eurofighter Michael Büskens als Trainer scheint das von außen betrachtet realistisch zu sein. Seien wir gewarnt!

Spieler, die bei beiden Vereinen spielten, gibt es ebenfalls einige. Dani Schahin wird noch immer in Dresden zurückerwartet. Neben ihm spielten unter anderem noch Nico Patschinski, Tomas Votava oder auch Ronny Teuber sowohl für Dresdens schwarzgelb als auch für das Fürther grünweiß.

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