Im Konzert der Großen mitgespielt

Ein großer Fußballabend für Dresden, eine Pflichtaufgabe für Dortmund.

Die Vorzeichen waren eindeutig, dass Spiel letztendlich nicht so ganz. Unser Gegner ließ uns fast 90 Minuten lang machen und damit kämpferisch gut aussehen. Wenn unsere Mannen dann doch einmal in des Gegners Strafraumnähe kam, zeigten die, die das zu verhindern hatten, dass ein Bundesligaverteidiger sich besser auf Justin Eilers einstellen kann als die Defensive der Regensburger. Also rackerten wir ohne große Gefahr auszustrahlen und droschen hinten die Bälle raus, was mehrfach bejubelt wurde.

Und plötzlich war Halbzeitpause. Kein Tor war hüben wie drüben gefallen. Würde diesmal wieder etwas gehen?

Nach einem fulminanten Querpass vor unserem Strafraum stand plötzlich Ciro Immobile frei und machte das, wofür ein Stürmer bezahlt wird, er netzte ein. Die Vorlage war mindestens 80 % des Tores und kam vom Unglücksvogel des Abends, Michael Hefele. Bereits nachdem der Ball seinen Fuß verlassen hatte, hob er entschuldigend die Hände, im Wissen, dem Abend höchstwahrscheinlich einen entscheidenden Verlauf gegeben zu haben. Wie ein Häufchen Elend stand unser Abwehrhüne da und wäre garantiert am liebsten im löchrigen Rasen verschwunden. Doch Peter Németh hatte kein Erbarmen und tauschte kurz darauf Robert Andrich, der vom Feld ging, mit Luca Dürholtz. Dortmund intensivierte nun sein abwartendes Spiel, ließ uns weiter machen und bekam immer mal wieder eine Konterchance, die unsere Dresdner Jungs ein ums andere Mal mit energischem Einsatz unterbanden. Die zuletzt immer wieder auftauchende Aussage, die Mannschaft sei nicht fit, schien sich als Märchen zu entpuppen. Vor allem Sinan Tekerci, Mister Duracell, zeigte eine energische Lauffreude, die sich auf die Ränge übertrug, die immer wieder aufstanden und ihm mit Blicken folgte. Wir feierten unsere Mannschaft, die nett und nebenbei gezeigt bekam, dass vier Siege am Stück ordentlich Selbstvertrauen geben kann. So blöd es klingt, angenehm war am Ende, dass der Querpass unseres Kapitäns nicht das einzige Tor blieb und immobile noch einmal zuschlug.

Danke Dynamo, ihr seid zu Recht nach dem Spiel gefeiert worden und Kopf hoch Micha! Ihr habt alle zusammen eine tolle Show abgezogen!

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