Reden statt Grunzen könnte ein Anfang sein…

„Über Fans richten, statt mit ihnen zu sprechen, die Taktik wird sich irgendwann rächen! …“ stand gestern Abend vor dem Chemnitzer Block geschrieben. Ich hoffe, dass er auch „fanintern“ ausgewertet wird. Das mit gezündeter Pyrotechnik dem eigenen Verein garantiert nicht geholfen ist (und dam Gegner manchmal Zeit zum Durchschnaufen und neu Organisieren gibt) ist das eine, interessanter ist jedoch ihr Versuch der Kommunikationsaufnahme mit unserem Spieler Mickael Poté. Leider haben sie vergessen, dass Mickael nicht zu ihrer Gattung zählt sondern ein anderes Verständnis für den Umgang mit verschiedenen Lautsprachen (Französisch, Englisch, sogar etwas Deutsch) besitzt.

Falls ihr „Brüller“ http://de.wikipedia.org/wiki/Primaten

…Auch die Kommunikation und Interaktion spielt eine bedeutende Rolle. Etliche Arten haben eine Vielzahl von Lauten, die zur Markierung des Territoriums, zur Suche nach Gruppenmitgliedern, zur Drohung oder zur Warnung von Fressfeinden dienen kann. Besonders bekannt sind die Urwaldkonzerte der Brüllaffen und die Duettgesänge der Gibbonpärchen. Der Mensch ist der einzige, der wirklich ein hochkomplexes Lautsystem (Sprache) benutzt. …

also mal wieder mit Euch unverständlichen Sprachen in Berührung kommt, informiert Euch einfach vorher: http://de.wikipedia.org/wiki/Sprachen_Benins

Könnte dann weniger peinlich sein! Außerdem, wie soll mit Euch geredet werden wenns über Affenlaute nicht hinaus reicht???

So, nun zum eigentlichen Pokalabend:

Gegen Vereine aus niederen Ligen anzutreten, ist immer undankbar. Es gibt kaum etwas zu gewinnen und immer besteht die Möglichkeit, sich beim eigenen Anhang und allen Anderen zum Deppen zu machen. Zum Glück haben sich die mediale Aufmerksamkeit des Ausscheidens gegen niederklassige Vereine gleich 6 Erst- und 2 Zweitligisten geteilt.

Dynamo Dresden löste seinen Pokalauftakt letztendlich souverän. Per Donnerschlag wurde in Dresden das 3:0 in Chemnitz begrüßt. Es klingt deutlich und war es letztendlich wohl auch, wenn man der Presse und dem Zusammenschnitt in der ARD Glauben schenken darf.

Auffällig was, dass wohl Sebastian Schuppan inzwischen der Torvorlagengeber der linken Seite geworden ist und Idir Ouali den Gegner schwindelig spielt und dann den gegnerischen Abwehrspielern zu Eigentoren nach echter Goalgettermanier verhilft. Beiden gelangen ihre Vorlagen sowohl gegen den TSV 1860 München als auch gegen den Chemnitzer FC. Bei 2x spricht man noch von Zufall, danach wirds eine Serie, schauen wir mal!

Die letzten Tage wurde ja immer wieder darüber spekuliert, inwieweit ein Einzug in die 2. Runde des DFB-Pokals den Handlungsspielraum für Neuverpflichtungen erhöhen würde. Nachdem sich im letzten Jahr mit Alexander Schnetzler und Sebastian Schuppan 2 Torschützen gegen Leverkusen selbst aus der Mannschaft nahmen, da genug Geld für Neuverpflichtungen a la Cheikh Gueye oder Muhamed Subasic frei wurde, haben diesmal Robert Koch und Mickael Poté für erhöhte Konkurrenz gesorgt. Mit der heutigen Leihe von Petar Sliskovic kam der erste nachträgliche Neue nicht einmal 24 Stunden später zur SGD. Herzlich Willkommen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*