Samstag, 05.10.2013, Nervenspiel gegen Aalen

Die Luft wird dünner und der Druck wächst. Nachdem nach den letzten beiden Unentschieden bereits von einer Trendwende gesprochen wurde, hat die Klatsche von Fürth gezeigt, dass es ein langer und ungemütlicher Weg für die Schwarzgelben werden wird. Nun wird sich zeigen, ob unser neuer Trainer Olaf Janßen die notwendigen Stellschrauben drehen, die Mannschaft aufbauen, den Druck gleichmäßig verteilen und die Blockaden lösen kann. Ansonsten wird es bald recht ungemütlich werden.

Die nächsten beiden Spiele werden dahingehend richtungsweisend sein. Es geht nun gegen zwei Mannschaften, die ich als Fan mit dynamischer Brille als erste Abstiegskandidaten gesehen habe. Ein grober Schnitzer in meiner voreiligen Einschätzung. Dennoch bieten beide Spiele die Möglichkeit einer Kurskorrektur.

Am Samstag bietet sich die erste Chance gegen den VfR Aalen. Nimmt man die bisherigen Begegnungen, dann kann man sagen, dass wir gegen den letztjährigen Aufsteiger sowohl in der 3.Liga als auch in der 2.Bundesliga ungeschlagen sind. Nimmt man die Relität hinzu, sind in drei Spielen auch schon zwei Unentschieden zusammengekommen. Ein Punkt, der für unsere Situation definitiv zuwenig wäre. Geht man dann von der derzeitigen Lage aus, so sieht man, dass selbst eine Ungeschlagenserie überhaupt nichts aussagt. Gegen den FSV Frankfurt waren wir bis vor dem Heimspiel ebenfalls daheim unbesiegt. Dann setzte es ein 0:3.

Es wird ein ungemütliches Spiel werden. Nachdem uns die Fürther mit ihrer Offensivwucht anfangs kaum aus der eigenen Hälfte gelassen haben, werden die Aalener sicherlich defensiv kompakter stehen. Sie könnten mit einem Punktgewinn gut leben. Offensiv sind sie mit ihren neuen Saisontoren ähnlich ungefährlich wie unsere Mannschaft. Bereits vier Spiele haben sie ohne eigenen Torerfolg beendet, nach der 1:5 Klatsche in Cottbus mit einem 4:0 gegen den 1.FC Kaiserslautern eine Woche später jedoch eine bemerkenswerte Reaktion gezeigt. Eine Reaktion, wie ich sie mir von Dynamo ebenfalls wünschen würde, eine Reaktion, die ich jedoch nicht wirklich erwarte…

Ich würde mich freuen, wenn der derzeit unermüdlich hinzugezogene Slogan eines „dreckigen Sieges“ verwirklicht werden könnte. Ein Sieg, der dann hoffentlich die vorhandenen Blockaden anlösen könnte, um dann nach der Länderspielpause gleich noch einmal nachzupunkten. Sollte uns dies gelingen, dann könnte der stürmische Herbst glimpflich verlaufen. Dafür darf unser Trainer gern unpopuläre Entscheidungen treffen und einmal mehr als eine Sturmposition verändern. Auch darf er gern je nach Spielverlauf alle drei möglichen Wechsel ausnutzen. Hoffentlich hat er damit Erfolg. Es wäre ihm und uns allen zu wünschen!

Auf gehts´s! Und um bei den Sprüchen zu bleiben… jetzt erst recht!

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