Serien, eine zweite Motivationshilfe…

Nach den Listen, in denen die aktuellen Spieler in der Rückrunde weiter nach vorn kommen können, geht es diesmal vorwiegend um Mannschaftsserien, die im Frühjahr ausgebaut werden könnten.

Doch zuvor noch einmal kurz zu den Spielern. Bisher sind wir in dieser Saison mit einem Kader von 28 Spielern (Startelf und Bankplätze) durch die einzelnen Spiele gereist. Klingt im ersten Moment viel, jedoch bestand er nur in der Saison 2004/05 aus einer ebensolchen Größe. In der Abstiegssaison 2005/06 waren es sogar 33 Spieler, die im Laufe der Saison im Spielberichtsbogen auftauchten. Nimmt man unsere drei Ersatztorhüter Florian Fromlowitz, Nico Pellatz und Markus Scholz sowie Alban Sabah, Marvin Stefaniak und Tommy Klotke hinzu, die zwar mal auf der Bank saßen, jedoch keinen Einsatz vorweisen können, dann wird die Anzahl von 22 auf dem Feld erlebten Spieler sogar ganz übersichtlich. Bisher waren das mindestens 26 Spieler (2004/05), da es wohl aber trotz der Ausleihe von Soufian Benyamina nach Münster wohl keine 4 Neuzugänge geben wird, könnte die Zahl der in der gesamten Saison eingesetzten Spieler diesmal sogar unterboten werden.

Außer Mohamed Amine Aoudia haben wir in dieser Saison noch keinen Torjäger, jedoch bereits 11 verschiedene Torschützen. Bisher waren es in allen Zweitligajahren zwischen 10 (2004/05) und 14 (2005/06). Mit Romain Bregerie, Sebastian Schuppan, Robert Koch oder auch Anthony Losilla haben genügend Spieler der (erweiterten) Stammelf noch Reserven, die uns für den jeweiligen Gegner noch unausrechenbarer werden lassen könnten.

Mit 21 Punkten aus 19 Spielen sind wir exakt auf dem Punkteweg der letzten Saison, als es am Ende für 37 Zähler und den unteren Relegationsplatz gereicht hat. Es sollte jedoch hinzugefügt werden, dass das Frühjahr in der 2.Bundesliga für die SG Dynamo Dresden traditionell punktereicher ausfällt. Letztes Jahr hatten wir nach 19 Spielen gerade einmal 16 Punkte, nur in der Aufstiegssaison 2011/12 hatten wir einen Punkt mehr geholt. Das Glas ist also durchaus halbvoll statt leer!

Unsere Angriffsbemühungen mal nicht negierend, ist die Ausbeute jedoch bisher genau so dürftig wie in der vergangenen Saison. Waren es zuletzt gerade einmal 35 Tore in 34 Spielen, so sind derzeit 20 Tore in 19 Spielen eine nahezu identische Ausbeute. Ein neuer negativer Bestwert ist also durchaus im Bereich des möglichen. Ein großer Unterschied bei allen Gemeinsamkeiten ist, dass es damals in 14 Spielen zu keinem eigenen Treffer gereicht hat, in dieser Saison waren es bisher „erst“ 5.

Unsere Ausbeute an aktuell 29 Gegentoren spricht gleichzeitig dafür, dass ein Aufstocken unseres schlechtesten Wertes von 53 Gegentreffern nach 34 Spieltagen aus der Saison 2004/05 möglich wäre.  Wenn es eine Niederlage gibt, dann fällt die meist deftig aus. Durchschnittlich gibt es in dieser Saison pro Niederlage 3 Gegentore.

Zum Glück gab es bisher erst 6. Die bisher wenigsten Niederlagen stammen aus der Saison 2011/12, als es am Ende 13 waren. Es gibt also gute Chancen, diese Serie zu verbessern. Etwas tun muss sich noch bei den Siegen. Bisher sind es erst 4. Die wenigsten stammen aus dem vergangenem Jahr, als es am Saisonende 9 waren. Bleiben die 9 Unentschieden, die wahrscheinlich einen neuen Bestwert (aktuell 10, Saison 2012/13) erreichen werden, uns jedoch nicht wirklich weiterbringen. Offensichtlich bei den Punkteteilungen ist die Häufung eines 1:1 nach 90 Minuten. Dieses Resultat gab es bereits 6x in dieser Saison, in etwa also in jedem 3.Saisonspiel!

Im heimischen Stadion wurde bereits ein neuer Bestwert erreicht, der im Frühjahr noch weiter ausgebaut werden kann. Bereits seit 7 Spielen gab es keine Niederlage mehr. Zuvor stand er bei 5 Spielen in Folge mit Punktgewinnen, welche jeweils in den Aufstiegsjahren aufgestellt wurden. In den 10 Saisonheimspielen kamen mehr als 260 000 Zuschauer. Wir haben damit bereits die Gesamtzuschauerausbeute der Saison 2005/06 übertroffen und steuern einem neuen Höchstwert entgegen. Unser aktueller Zuschauerschnitt von mehr als 26 000 Besuchern je Heimspiel ist in etwa um 1 200 höher als in der letzten Saison.

Auswärts gab es in dieser Saison zwar das Ende einer schier endlosen Serie von 20 Spielen ohne Sieg, leider blieb das 3:1 beim TSV 1860 München aber der bisher einzige auf fremden Plätzen. So, wie sich dieser dreifache Punktgewinn in die der derzeit höchsten Auswärtssieg (2×4:2, 3×3:1, 2×2:0) einreiht, so musste unsere 0:4 Klatsche in Fürth ebenso als historisch in der 2.Bundesliga aufgenommen werden (2×1:5, 2×0:4).

Es gibt also viele Möglichkeiten, einzelne Serien auszubauen. Am liebsten wäre mir die, in der kommenden Saison das 4. Jahr in Folge in der 2.Bundesliga zu verbringen! Das hatten wir noch nicht! (-;

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