Sonntag, 24.11.2013, zu Gast im Wildpark

Zu Beginn der Saison klangen die letzten beiden Auswärtsspiele der Hinrunde dankbar. Zu Gast ei den Aufsteigern, wo Punktgewinne einkalkuliert wurden und am Ende Heimspiele gegen vermeintliche Abstiegskandidaten, die schön ihre Punkte in Dresden lassen würden. Gedanklich durchgespielt sieht eine kommende Saison immer recht annehmbar aus. Nun steht das erste der Aufsteigerspiele an und so ganz sicher kann man sich gar nicht sein, im Wildpark punktemäßig abzuräumen, denn Karlsruhe ist gut dabei und steht auf einem guten 6. Platz. Gefühlt liegt uns der KSC, nur leider ist dies von unserem klaren 5:1 Sieg als Aufsteiger gegen eine etablierte Karlsruher Mannschaft in der Saison 2011/12 gefärbt. Und diesmal sind die Rollen vertauscht. Der Aufsteiger, der als Gastgeber bisher von einer Erfolgswoge getragen wird, sind nicht wir! Schaut man zusätzlich auf die Ergebnislisten, so könnten wir über einen Punktgewinn sehr froh sein! In sieben Auftritten in Karlsruhe haben wir genau ein Unentschieden (6:15 Tore) erreicht.

Aber wie so immer, lassen sich auch Argumente finden, die schwarzgelbe  Hoffnung verbreiten. Die SGD ist seit fünf Spielen ungeschlagen und damit nur noch ein Spiel vom eigenen Zweitligarekord entfernt. Sollte also das Spiel in Karlsruhe nicht verloren werden, so haben wir nebenbei auch noch den Rekord eingestellt, auswärts drei Spiele in Folge nicht verloren zu haben. Der Karlsruher SC ist derzeit zwar acht Plätze vor uns beheimatet, jedoch nur vier Punkte. So eng beieinander, wie aktuell die Mannschaften in der 2.Bundesliga stehen, kam die Aussage von Olaf Janßen, dass auch 40 Punkte am Ende nicht reichen könnten, nicht von ungefähr. Karlsruhe ist daheimnicht unbezwingbar. So haben sie zwei Heimniederlagen und zwei Unentschieden eingespielt.

Ansonsten ist die Mannschaft nach dem Aufstieg nicht völlig neu zusammengewürfelt worden, es gibt eine Anzahl an Spielern, die als Stamm gezählt werden dürften. Sechs Spieler haben alle bisherigen 14 Saisonspiele auf dem Feld gestanden, mit acht verschiedenen Torschützen sind sie ebnso nicht von einem einzelnen Torjäger abhängig. Die meisten Tore schoss beihser der Niederländer Koen van der Biezen, der bereits fünf Mal traf. Vielleicht zieht am Wochenende ja Mohamed Amine Aoudia mit ihm gleich. Da sich Algerien für die WM qualifiziert hat, wird er sehr motiviert sein, seinen Nationaltrainer mit vielen Toren auf sich aufmerksam zu machen. Mit Idir Ouali und Soufian Benyamina hat Dynamo noch zwei weitere Spieler  mit algerischen Wurzeln, hoffen wir auf schnelle Dresdner Beine und das ein oder andere Dresdner Tor!

Kleine Anekdote am Rande. In der Dresdner Medien wurde heute vom Bruderduell Dennis und Tobias Kempe geschrieben. Mit Karim und Soufian Benyamina spielen noch zwei weitere Brüder in Karlsruhe und Dresden Fußball.

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