Schlagwort-Archiv: Borussia Dortmund

Saisonendüberflieger

3, jetzt scheint es wirklich wieder zu laufen! Wer hatte vor 3 Wochen gedacht, dass die Mannschaft unter Peter Németh den internen Saisonrekord für die meisten Siege in Folge (aufgestellt zwischen dem 7.- 9.ST) doch noch einstellt.

13, mit seinen inzwischen 13 Torvorlagen steht Marvin Stefaniak aktuell auf dem 2.Rang dieser Liste. Vor ihm befindet sich einzig noch Gerrit Müller, der für seine 14 Torvorlagen 85 Spiele Zeit hatte, hinter ihm liegt Maik Kegel, der 12 Vorlagen in 72 Drittligaspielen vorweisen kann. Marvin hat aktuell 31 Spiele in der 3.Liga bestritten.

17, seit nahezu einer halben Drittligasaison gab es entweder 3 Punkte oder keine für die SGD. Ganz oder gar nicht, Unentschieden gibt es nicht mehr.

47, auch wenn das letzte Spiel gegentorfrei bleiben sollte, hatten wie noch nie 47 Gegentore in einer Saison der 3.Liga.

50, nimmt man das Eigentor von Daniel Vier aus, so hat Luca Dürholtz sowohl das 1. Tor eines Dynamospielers erzielt sowie heute das 50.Saisontor.

97, auch wenn man es zwischendurch kaum gedacht hätte. Spiele mit Dynamo sind in der 3.Liga so torreich wie nie zuvor. Trotz 11 Spielen mit keinem oder einem einzigen Tor sind es insgesamt bereits 97 Tore, die mit Beteiligung der SGD gefallen sind. Der bisherige Bestwert lag am Saisonende bei 92. Schaffen wir gegen den FC Hansa Rostock noch die 100???

Im Konzert der Großen mitgespielt

Ein großer Fußballabend für Dresden, eine Pflichtaufgabe für Dortmund.

Die Vorzeichen waren eindeutig, dass Spiel letztendlich nicht so ganz. Unser Gegner ließ uns fast 90 Minuten lang machen und damit kämpferisch gut aussehen. Wenn unsere Mannen dann doch einmal in des Gegners Strafraumnähe kam, zeigten die, die das zu verhindern hatten, dass ein Bundesligaverteidiger sich besser auf Justin Eilers einstellen kann als die Defensive der Regensburger. Also rackerten wir ohne große Gefahr auszustrahlen und droschen hinten die Bälle raus, was mehrfach bejubelt wurde.

Und plötzlich war Halbzeitpause. Kein Tor war hüben wie drüben gefallen. Würde diesmal wieder etwas gehen?

Nach einem fulminanten Querpass vor unserem Strafraum stand plötzlich Ciro Immobile frei und machte das, wofür ein Stürmer bezahlt wird, er netzte ein. Die Vorlage war mindestens 80 % des Tores und kam vom Unglücksvogel des Abends, Michael Hefele. Bereits nachdem der Ball seinen Fuß verlassen hatte, hob er entschuldigend die Hände, im Wissen, dem Abend höchstwahrscheinlich einen entscheidenden Verlauf gegeben zu haben. Wie ein Häufchen Elend stand unser Abwehrhüne da und wäre garantiert am liebsten im löchrigen Rasen verschwunden. Doch Peter Németh hatte kein Erbarmen und tauschte kurz darauf Robert Andrich, der vom Feld ging, mit Luca Dürholtz. Dortmund intensivierte nun sein abwartendes Spiel, ließ uns weiter machen und bekam immer mal wieder eine Konterchance, die unsere Dresdner Jungs ein ums andere Mal mit energischem Einsatz unterbanden. Die zuletzt immer wieder auftauchende Aussage, die Mannschaft sei nicht fit, schien sich als Märchen zu entpuppen. Vor allem Sinan Tekerci, Mister Duracell, zeigte eine energische Lauffreude, die sich auf die Ränge übertrug, die immer wieder aufstanden und ihm mit Blicken folgte. Wir feierten unsere Mannschaft, die nett und nebenbei gezeigt bekam, dass vier Siege am Stück ordentlich Selbstvertrauen geben kann. So blöd es klingt, angenehm war am Ende, dass der Querpass unseres Kapitäns nicht das einzige Tor blieb und immobile noch einmal zuschlug.

Danke Dynamo, ihr seid zu Recht nach dem Spiel gefeiert worden und Kopf hoch Micha! Ihr habt alle zusammen eine tolle Show abgezogen!

03.03.2015, Schwarz trifft Gelb

Geht raus ohne Angst. Spielt mutig nach vorn und bleibt aufmerksam hinten. Rennt und kämpft, seid emotional und heißblütig aber nicht kopflos.

Gelingt dies, dann wirds ein schöner Abend und das Ergebnis nebensächlich, wenn es doch nicht ganz reichen sollte!

Ach so, und ganz wichtig: Hört auf „Papa“ Fiello, der bereits in grauer Vorzeit unsere früheren Helden am 30.07.2011 aufs Feld führte, um einen Vizemeister niederzuringen. Welchen Tabellenplatz hatte Dortmund 2014 gleich nochmal am Saisonende???

Was zum Freitagabend zu sagen ist…

Ich habe am Wochenende (im Nachhinein glücklicherweise) arbeiten zu müssen und nur wenig Zeit gehabt, die Geschehnisse rund um das Spiel in Kaiserslautern verfolgen zu können. Manchmal kann die eigene Erwerbstätigkeit während eines Spieltages ein Segen sein.

Am Wochenende ist die Schlinge um meinen schwarzgelben Verein mal wieder etwas fester gezogen worden. Der eigenen Niederlage folgten Siege der beiden Vereine, die bisher hinter uns lagen, wodurch erstmals in dieser Saison aus dem Relegationsplatz ein direkter Platz in die 3.Liga entstanden ist. Nach dem ersten Schock darüber muss man den beiden Aufsteigern Regensburg und Sandhausen fast dankbar sein, da sie mit ihren Siegen die Gegner vom Wochenende, den VFL Bochum und den FC St. Pauli, in der gefährdeten Zone beließen. Der Druck für Dynamo, im kommenden Spiel gegen Sandhausen gewinnen zu müssen, ist jedenfalls nicht geringer geworden!

Was uns aber noch mehr die Luft zum Atmen nimmt, sind die Vorfälle rund um das Spiel im Fritz-Walter-Stadion. Erst eine Feuershow, dann eine Gewaltorgie, danach Entsetzen, gefolgt von der dankbaren Aufnahme dieses „Evergreens“ in allen verfügbaren Medien und sozialen Netzen.

Manchmal bin ich es leid, ein Anhänger meines Vereins zu sein. Jedem positiven Erlebnis folgt ziemlich rasch ein Konter (Leverkusen – Dortmund), manchmal fallen beide Ereignisse auch auf ein einziges Spiel (Osnabrück). Danach gibt es immer wieder ein Bangen, was diesmal die Folgen für den Verein sein werden. Hohe Geldstrafen, Geisterspiele, Pokalausschlüsse, personalisierte Tickets. Die Liste ist lang und unvollständig und vor allem, sie bezieht sich nur auf die letzten 18 Monate.

Diese letzten Monate im eigentlich sportlichen Aufblühen haben mich ziemlich ausgelaugt. In jungen Jahren, in etwa nach dem Lizenzentzug 1995, als sich mein Verein in immer wiederkehrenden Insolvenzsorgen befand, hatte ich kurzzeitig für mich beschlossen, mich nur um das Spiel der 1. Mannschaft zum kümmern und alles andere ringsherum auszuklammern. Das dies nicht möglich ist, bekam ich rasch mit. Es wirkt sich alles aufeinander aus. Doch gerade die Anhänger waren es immer wieder, die meinen Verein leben ließen. Wenn nix mehr ging, gab es die Fans. Die Aktion Brustsponsor oder auch die Geisterspielticketverkäufe zeigten überregional das gewaltige Potential seiner Anhänger.

Ende des letzten Jahres las ich unter www.turus.net einen Artikel über den Dresdner Pokalausschluss.

Auf das drastische Urteil gibt es nun drei Reaktionen: Die einen meinen, solch eine drakonische Strafe sei für die SG Dynamo Dresden längst überfällig. Die anderen meinen, ein Verein bzw. die Mannschaft soll nicht auf sportlichem Wege dafür büßen, was ihre Anhänger auswärts auf den Rängen verzapfen. Die dritte, nicht zu verachtende Gruppe winkt eher müde ab. All die Diskussionen während der letzten Monate machten mürbe. Der ganz große Aufschrei blieb im Gegensatz zum letzten Mal aus. Endlose Debatten um Stadionsicherheit, Pyrotechnik und gezielte Medienpropaganda und all die Proteste gegen das DFL-Sicherheitspapier erzeugten bei vielen Fußballfreunden mittlerweile eine gewisse Abgeschlafftheit, Resignation und Lethargie. 

http://www.turus.net/sport/7075-irrsinnig-oder-ueberfaellig-dynamo-dresden-vom-dfb-pokal-ausgeschlossen.html

Genau hier befinde ich mich gerade. Müde und mürbe von den Geschehnissen der „erlebnisorientierten“ Seite, die den Verein immer wieder zurückwirft. Die Reaktionen vom Verband werden folgen und drastisch sein, die Ermittlungen wurden (erwartbar) bereits aufgenommen.

Ich kann mit personalisierten Tickets leben, mit Auswärtskarten, die nur an Vereinsmitglieder verkauft werden oder Brisanzspielen, bei denen die Vereinsverantwortlichen gleich im Vornherein auf das Kartenkontingent verzichten, weil die Folgen verheerender sein könnten, als die dadurch fehlende Unterstützung der eigenen Mannschaft.

Vor allem hoffe ich, dass so langsam mal bei den Fans ein Umdenken bezüglich des Strafenkataloges stattfindet. Dieses ständige Gejammer, zu hart bestraft zu werden, die Vergleiche, wie viel Eintracht Frankfurt, Hannover 96 oder auch Borussia Dortmund für welches Vergehen berappen musste, sind doch völlig nebensächlich, wenn man sich an die eigene Nase greift, die jedes Jahr mehrfach bei den Verbandsoberen in Frankfurt antanzen muss.

Außerdem ist diese Pyrotechnik-Gewalt-Vergleichtsdebatte doch ebensolcher Schwachsinn. Sowohl das eine als auch das andere schadet dem Verein und beides kann ich als Fan nicht wollen!

DFB-Pokal, wie es weitergehen könnte – Eine Utopie…

Am 24.11.2011 wurde die SG Dynamo Dresden von der DFB-Pokalrunde 2012/13 ausgeschlossen. Eine Vermutung, was danach geschehen könnte…

Der Ausschluss hatte ein großes Medienecho zur Folge. Waren am Anfang die Dresdner die, die sich wiederholt daneben benommen hatten, kippte die Stimmung in den folgenden Wochen, als weitere Ausschreitungen auch in anderen Städten als den ewig verdächtigen Rostock, Frankfurt oder Dresden erlebt werden mussten. Der DFB griff hart durch, die Ausschreitungen blieben. Geisterspiele, Appelle in den Medien, Spiele ohne auswärtige Fans, Spielunterbrechungen und sogar Abbrüche, das Premiumprodukt Bundesliga erhielt bleibende Kratzer. Endlich wurde die Problematik als eine gesamtdeutsche wahrgenommen.

Unbeliebt machten sich die Verantwortlichen von Borussia Dortmund, welche Schiffbruch bei dem Versuch erlitten, ihre wegen zu lascher Einlasskontrollen verhangene Strafe weiter zu reduzieren. Einige Zeit später verdoppelten sie ihre ursprüngliches Strafgeld und unterstützten damit das Dresdner Fanprojekt. Das erhoffte Medienecho blieb aus.

Auch der DFB bemerkte, Dynamo Dresden als Bauernopfer mißbraucht zu haben. Doch guter Rat war teuer. Wie gesteht man eine Fehlentscheidung ein? Ein scheinbar unlösbares Problem, welches kurzfristig durch eine DFB-Wildcard gelöst werden sollte. Unruhig wurde die DFB-Spitze, als in den letzten 4 Losen sich sowohl Borussia Dortmund als auch Dynamo Dresden befanden. Kollektives Aufatmen, als endlich feststand, Dynamo würde Holstein Kiel besuchen.

Alles gut, könnte man meinen?! Leider nicht, der Hauptsponsor der Dresdner, „Veolia“, hatte die sich bietende Chance nach dem ausgesprochenen Ausschluss der Dresdner genutzt, sich erneut medienwirksam ins Gespräch zu bringen. Ein Aufsichtsrat in Dresden, der in Drittligazeiten nicht gefällt, „Veolia“ überlegt, auszusteigen. Die Ausschreitungen von Dortmund, da waren sie sich kurzzeitig nicht mehr sicher, ob sie dabei bleiben würden. Der ausgesprochene Ausschluss für 2012/13, „Wir müssen uns zusammensetzen!“ war in jeder Gazette zu lesen. Mehr Publicity ging fast nicht, „Veolia“ war immer im Gespräch und immer bibberten die Fans, denn Dresden war ein gebranntes Kind. Am Ende der Saison 2012/13 war die Liason beendet. Ein neuer Hauptsponsor nicht in Sicht.

Doch irgendwie ging es in Dresden ja immer weiter. Fanbürgschaften, Brustsponsoren, das Stadion von Schnee und Eis befreien, damit ein Hubschrauber den Rasen trocknen konnte, Dresden war anders, wie ein ehemaliger Geschäftsführer wusste. Dynamo besann sich auf sich selbst. Das kollektive Gejammere über die Benachteiligung des Ostens durch den DFB, die fragliche Ungleichbehandlung ihres gebrannten Vereins, die Drohungen in den Fanforen, welche die manchmal harte Fehlentscheidung des DFB kurzzeitig nachvollziehbar erschienen ließen, waren vergessen. Der Selbstreinigungsprozess war im vollen Gang, die Seriosität der Dresdner manchmal schon fast beängstigend. Am Ende der Saison 2012/13 stand trotz der blamablen Erstrundenniederlage im DFB-Pokal in Kiel ein skandalfreies Jahr. Nicht einmal eine rote Karte erhielten die Dresdner. Aufgestiegen waren sie nicht, aber zu recht stolz auf das Erreichte.

Und nun ließ sich auch der DFB nicht lumpen. Das Bauernopfer Dresden erhielt den deutschen Fifa-Fair-Play Platz und kam wirklich durch Losglück in den Vorausscheid zu Europa Leage…

…doch es war kein Happy End, den die Europapokalsperre von 1991 hatte noch Bestand, war nun aber endlich abgesessen!

9 und 3, die Zahlen des DFB-Pokal

9, die Serie bleibt bestehen. Auch im 9. Pflichtspiel schoss höchstens eine Mannschaft ein Tor. 1x gewann dabei Dortmund in Dresden (29.10.1994), 1x blieb es beim 0:0 (22.02.1992), ansonsten gewann die Heimmannschaft zu Null.

3, die letzten 3 Pflichtspiele endeten mit einem Sieg für Dortmund. Nimmt man das Freundschaftsspiel vor der Saison 2010/11 hinzu (1:2 gewann Dortmund in Dresden), sind es bereits 4 Spiele ohne Dresdner Sieg. Und dabei wird es auch noch etwas bleiben.

73 100 Zuschauer, neue Bestmarke! Die bisherige lag bei 42 800 (29.04.1995)!

„Pokalheld Schnetzler“ a. D.

Es ist nichts unerwartetes passiert, der schwarzgelbe Meister hat uns deutlich unsere Grenzen aufgezeigt. Und es hat auch etwas Gutes, endlich hat das elende „Pokalheld Schnetzler“ Gesabbel ein Ende. Ich habe nichts gegen unseren 4:3 Torschützen gegen Leverkusen, seine Verpflichtung hat Sinn gemacht und ich denke auch, dass er noch wichtig in dieser Saison werden wird, aber damit er zum „´Pokalhelden“ werden konnte, haben Andere zuvor ganze Arbeit geleistet. Gegen Dortmund bekam er sein erstes Spiel von Anfang an. Über Sebastian Schuppan wird derzeit kaum geredet, derweil war er es, der mit dem 1:3 einen ersten Funken Hoffnung legte. Wenigstens durfte er als Einwechsler ein paar Minuten mitspielen. Auch Sascha Pfeffer verdient Dank, durch seinen genialen Pass konnte Alexander Schnetzler erst lossprinten und dann klasse verwerten. Alle Pokalhelden sollten in Dortmund dabei sein, Sascha Pfeffer blieb wohl in zivil, auf der Ersatzbank wurde er nicht gefunden…

Es war für mich leider kein gutes Omen, auch im 2. Pokalspiel arbeiten zu müssen. Bekam ich das erste Pokalspiel so ganz nebenbei mit, wollte ich diesmal wenigstens den Liveticker von Dynamo haben, doch obwohl ich „Dynamo“ an die vorgegebene Kurzwahl schickte, blieben die SMS aus und ich uninformiert. Wenigstens bog ich anfangs der 2. Hälfte ins richtige Zimmer ab und wäre am liebsten gleich wieder raus. Nicht wegen dem Zwischenergebnis, ich hatte genau den Moment erwischt, in dem Dynamo Dresden seinem schlechten Ruf mal wieder deutschlandweit gerecht wurde.

Das Spiel vor 73.100 Zuschauern hatte unter anderem wegen Ausschreitungen Dresdner Fans, bei denen 15 Personen verletzt wurden, mit 15-minütiger Verspätung begonnen. Und auch während der Begegnung zeigten die 10.000 mitgereisten sächsischen Anhänger ihr hässliches Gesicht, brannten Feuerwerkskörper ab, sodass Schiedsrichter Peter Gagelmann (Bremen) die Partie mehrfach kurz unterbrechen musste.

http://www.11freunde.de/newsticker/145213/bvb_verscheucht_pokalschreck_dresden

Szene des Spiels: Die Dresdner Fans bewarfen Mario Götze bei einem Eckstoß mit Feuerzeugen und anderen Gegenständen. Die Polizei musste während des Spiels gegen die Dynamo-Hools einschreiten – ein peinliches Trauerspiel. Auch in der Dortmunder Innenstadt kam es zu Ausschreitungen, als Dresdner Fans Polizisten angriffen.

http://www.stern.de/sport/fussball/so-lief-der-dfb-pokal-dortmund-gewinnt-locker-hsv-wendet-blamage-ab-1743510.html

Referee Peter Gagelmann unterbrach das Spiel auch im zweiten Durchgang wie schon vor der Pause, als Götze von einem Laser beim Ausführen einer Ecke gestört wurde. Im zweiten Abschnitt feuerten Dresdner Fans Feuerwerkskörper ab und schleuderten zudem Plastikbecher aufs Spielfeld.

 

http://www.kicker.de/news/fussball/dfbpokal/spielrunde/dfb-pokal/2011-12/2/1260350/spielbericht_borussia-dortmund-17_dynamo-dresden-65.html

Ich denke, dass reicht. Egal, wie schwer die Verfehlungen waren, die negative Berichterstattung und Konsequenzen sind uns gewiss. Wir können die zusätzlichen Einnahmen ja gleich wieder dem Sportgericht zuführen… Manchmal denke ich, dass nicht alle, als die Zahlen für die Würfel verteilt wurden, aufgepasst haben, genügend Punkte abzubekommen.

Auch wenn das Gezündel mit den abgebrochenen Gesprächen zwischen Ultrafangruppen und dem DFB zusammenhängen, verliert bei dieser Kraftprobe Dynamo Dresden. Als kurze Zusammenfassung bietet sich hier ein Artikel aus Spiegel online an.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,787591,00.html

Vielleicht war das Dortmundspiel der richtige „Auf-den-Boden-Holer“ vor unserem Spiel gegen den Karlsruher SC. Nach dem Spiel gegen 1860 war es Aachen, nach Braunschweig sind wir in einer ähnlichen Position gewesen. Nun relativiert es sich. Blick nach vorn, Karlsruhe wartet!

Statistik der 2. Runde des DFB-Pokals

2. Runde DFB-Pokal, Dienstag, 25.10.2011, 20:30 (Beginn 20:45)

Borussia Dortmund – SG Dynamo Dresden 2:0 (1:0)

Zuschauer: 73 100

Aufstellung: Wolfgang Hesl – Romain Bregerie, Florian Jungwirth, Martin Stoll – Cheikh Gueye, David Solga, Cristian Fiel, Alexander Schnetzler (61. Sebastian Schuppan), Robert Koch, Filip Trojan (54. Marcel Heller) – Mickael Poté (74. Zlatko Dedic)

Bank: Dennis Eilhoff, Muhamed Subasic, Giannis Papadopoulos, Pavel Fort

Tore: 1:0 Robert Lewandowski (30. Minute), 2:0 Mario Götze (65. Minute)

25.10.2011 BVB Borussia Dortmund – SG Dynamo Dresden

Über dieses Spiel müssen wir eigentlich nicht viele Worte verlieren, wir sollten es einfach genießen. Mehr als 70 000 Zuschauer, Millionen im ZDF, die hoffentlich mit dem Underdog mitfiebern werden und die klitzekleine Chance, Geschichte zu schreiben…

Die Möglichkeit des Gelingens schätze ich noch etwas geringer ein als gegen Leverkusen, aber den Vizemeister des vergangenen Jahres haben wir nass gemacht und das ohne Millionenpublikum…

Die Statistik spricht für Dortmund. 5 Siege, 1 Unentschieden und 2 Niederlagen, 6:14 Tore. Auswärts haben wir 4 Niederlagen angehäuft, ohne ein einziges Tor geschossen zu haben. Unser Spiel für die Statistik war das am 01.09.1993 mit 2 roten sowie 3 gelb-roten Karten. Das es 0:4 ausging, interessierte da wohl nicht. Wenn wir gewonnen haben, dann aber auch richtig, 2x 3:0 sind schon nicht übel.

Für Ralf Loose und David Solga wird das Pokalspiel etwas Besonderes werden, da Beide das schwarzgelbe Trikot bereits in Dortmund trugen…

Mein Tipp, gegen jedes bessere Wissen, wir kegeln auch den Meister raus! 1:0