Schlagwort-Archiv: Dennis Erdmann

Thekenwissen 2014/15

Eine lange Saison ist beendet und aktuell laufen die finalen Entscheidungen, welche Vereine die letzten Plätze in welcher Spielklasse belegen werden. Während anderorts gebangt, gehofft und gebibbert wird, lehnen wir uns in Dresden gemütlich zurück und schauen auf ein Jahr voller Höhen und Tiefen zurück.

In der Rubrik der meisten Spiele hat sich erwartbar gar nichts auf den ersten Plätzen getan. Cristian Fiel, neben Benjamin Kirsten der einzige Spieler mit Drittligaerfahrung für Dynamo, hätte, bei optimalen Saisonverlauf, bis auf den 10.Platz vordringen können. Einige Verletzungen und andere Spieler, die plötzlich auf der Position der beiden letzten Aufstiegshelden spielten, verhinderten das bestmögliche Abschneiden. Letztendlich fanden sich Benjamin mit 45 Einsätzen auf Rang 15 und direkt hinter ihm Cristian mit 44 ein. Zu Axel Keller, der mit 96 Einsätzen ganz vorn zu finden ist, wird auch in der Saison 2015/16 noch niemand rütteln können…

Auch bei den Torjägern erwarteten nicht viele eine Verschiebung in den Top 3. Nach einer starken Saison mit 19 Saisontoren von Justin Eilers konnte einzig Halil Savran mit 26 Toren seinen Spitzenplatz halten, Alexander Esswein (17 Tore) und Pavel Dobry (14 Tore) rutschten ab.

Gerrit Müller benötigte 3 Spielzeiten, um 14 Tore vorzulegen. Hier war nicht sicher, ob er seinen Platz an der Sonne würde halten können, da Cristian Fiel mit 8 gut geschriebenen aus der Aufstiegssaison würde starten können. Doch wurde es nicht der Kapitän sonder Youngster Marvin Stefaniak, der ein ums andere Tor vorlegte. Mit 13 Vorlagen belegt er aktuell den zweiten Rang.

In der Kombination aus 26 Torerfolgen und 8 Vorlagen war abzusehen, dass Halil Savran würde nicht so schnell würde verdrängt werden können. Justin Eilers konnte seinen 19 Toren noch 4 Vorlagen hinzufügen und reiht sich so auf Platz 3 im näheren Verfolgerfeld ein.

Von der Bank aus hatte Benjamin Kirsten bis zum Aufstieg 76 Spiele verfolgt. Nachdem Patrick Wiegers im Frühjahr 2015 seinen Platz erobert hatte, kamen noch 8 hinzu, wodurch er diese Kategorie mit weiten Abstand anführt. Alban Sabah hat den höchsten Neueinstieg geschafft. 19 Partien auf der Bank von An-bis Abpfiff reichten für Rang 4.

Jokertore werden bei Dynamo eindeutig zu selten gesehen. Nachdem im 1.Drittligajahr 5 Spieler kamen und trafen, darunter 3x Pavel Dobry, waren in den folgenden Jahren Tore von Einwechslern Mangelware. Marvin Stefaniak sorgte in Wehen dafür, dass es diese Saison wenigstens eins gab.

Manche Tore sind für die Statistik, andere Punkte wert. Das Spieler mit vielen Toren hin und wieder entscheidende erzielen, ist nicht unwahrscheinlich, Marco Hartmanns 5 Saisontore waren 6, Sinan Tekercis 5 auch starke 5 Punkte wert. (Anmerkung: Das 2:0 bei den Dortmunder Amateuren habe ich Marco gut geschrieben)

Wurden frische Kräfte gebracht, war 15x Dominic Baumann der glückliche, der doch noch das Spielfeld betreten durfte. Auf dem ersten Rang bleibt scheinbar unerreichbar Sascha Pfeffer mit 35. Kam Dominic, gingen andere. Spitzenreiter waren diese Saison Luca Dürholtz mit 21 und Marvin Stefaniak mit 20 Auswechslungen. Bis zu Gerrit Müller, der 44x eher duschen durfte, ist es aber noch ein weiter Weg.

77 Gelbe Karten gab es in dieser Saison. Dennis Erdmann mit 13 und Michael Hefele mit 12 Verwarnungen waren Sammler der Extraklasse. In dieser Rubrik ist eine baldige Wachablösung von Thomas Hübener, der 16x gelb erhielt, nicht unwahrscheinlich.

5 Gelb-Rote Karten sind 1 mehr, als in drei Drittligajahren zuvor zusammen. In Erinnerung blieb sicherlich die Trikot-Jubel-Hinausstellung von Sylvano Comvalius im Derby gegen Chemnitz.

6 Spiele ohne Sieg waren eine lange Zeit. Aufgestellt wurde diese „Bestleistung“ übrigens nicht im Frühjahr 2015 sondern von Anfang Oktober bis Ende November 2014. In der Saison 2009/10 gab es eine genau so lange erfolglose Serie.

Hand aufs Herz, wer hat noch gewusst, dass die 13 Spiele ohne eigenen Torerfolg in dieser Saison in der Spielzeit 2009/10 locker überboten werden konnten? 19x blieben wir damals ohne Torerfolg.

48 Gegentore in einer Saison sind ein neuer dynamischer Negativwert. Zur Folge hat dies weitere neue „Bestwerte“. Wir hatten bisher immer mindestens 8 Spiele ohne Gegentor, diesmal waren es 7. 284 Minuten ohne Gegentor sind zwar auch nur ein um 5 Minuten verkürzter Minuswert, jedoch ein neuer.

Unterhaching verewigte sich diese Saison gleich in 2 Listen. Einmal gesellten sie sich zu jenen 9 Mannschaften, die mit 3 Toren Differenz gegen uns gewinnen konnten, auf der anderen Seite gab es 3 Spiele, in denen unser Gegner mit 4:0 bzw 5:1 verloren. Darunter waren die Hachinger gleich 2x!

Ganz ganz kurz noch neue Bestwerte:

26 Auswärtstore, bisher 21 (2010/11)

28 Auswärtsgegentore, bisher 25 (2010/11)

8 Auswärtsniederlagen, bisher 9 (2008/09 und 2010/11)

77 Gelbe Karten, bisher 74 (2009/10)

5 Gelb-Rote Karten, bisher 3 (2010/11)

100 Tore/Gegentore in einer Saison, bisher 92 (2008/09 und 2010/11)

Ein Lauf

3, es gibt einen neuen Höchstwert. 3 Heimniederlagen am Stück hatten wir bisher noch nicht in der 3.Liga, ebenso 3 Heimspiele ohne eigenen Torerfolg.

9, inzwischen Spiele ohne Torerfolg reichen nicht mehr aus, um den bisherigen Bestwert von 8 (2010/11) zu verbessern oder konstant zu halten. Wir hätten aber eine Restserie mit keinem einzigen Torerfolg vor uns, wenn wir noch unseren schlechtesten Wert erreichen würden, in dem wir jedes 2.Spiel „zu Null“ beendeten. (19, Saison 2009/10)

15 in 14, nur 15 erzielte Tore in 14 Heimspielen klingt mau und ist ebenso ein neuer Tiefstwert. In der Saison 2008/09 war der bisherige schlechteste Wert bei 17 eigenen Toren.

15, Dennis Erdmann hat sich auf Position 4 der „Dresdner Bösewichte“ geschoben. Mit 12 Gelben Karten (je 1 Punkt) und der irgendwie erwartbaren Gelb-Roten (3 Punkte) liegt er gemeinsam mit Maik Wagefeld auf Rang 4 in dieser Liste. Maik benötigte übrigens 57 Spiele für diesen Wert.

5 in 6, nachdem wir in den ersten 22 Saisonspielen ganze 4 Niederlagen betrauerten, waren es in den letzten 6 Spielen gleich 5.

07.03.2015, Grossaspach macht die Hütte voll

Das lang erwartete Pokalspiel gegen Borussia Dortmund liegt nun hinter unserem Verein und vor uns der wahrscheinlich spannendste Vergleich der kommenden Wochen. Großaspach macht die Hütte voll ist der Slogan und was am Anfang ein wenig verwegen klang, zieht inzwischen die gesamte Fangemeinde in ihren Bann. Ob das erklärte Ziel, das gesamte Stadion komplett voll zu bekommen oder zumindest die 30 503 vom vergangenen Dienstag zu übertreffen, erreicht wird, ist noch nicht ganz geklärt, auf alle Fälle wird es ein beeindruckendes Spiel werden, für uns und unseren Gegner, die SG Sonnenhof-Großaspach. Der sympathische Aufsteiger, der im Hinspiel mit grenzenloser Zuneigung die Herzen Dynamofans gewann und als einer der wenigen wohlgesonnenen Vereine der SGD bezeichnet werden darf, erlebt einen Spieltag, der definitiv in Erinnerung bleiben wird. Die größte Kulisse, vor welcher Großaspach bisher aufspielen durfte, waren die 11 404 Zuschauer in Duisburg, gleich am 1.Spieltag der Saison. In Bielefeld wurde es Ende November auch noch einmal gerade so fünfstellig, ehe ein Wochenende später zum Nikolaus die Schuhe der meisten Kölner Anhänger so gut gefüllt sein mussten, dass jene nicht in diese und damit nicht ins Stadion kamen. Gerade einmal 948 Unentwegte wollten den Aufsteiger sehen.

Nun also Dresden. Das Stadion ist schon zu mehr als 80% ausgelastet und es werden sicher noch einige mehr werden, welche die gute Leistung unserer Mannschaft im DFB-Pokal honorieren werden. In diesen Hexenkessel wird jeder Großaspacher ebenso herzlich empfangen werden. Ihren eigenen Gästeblock werden sie dabei nicht haben sondern zwischen uns Dresdnern stehen und sitzen.

Wo begrüßt man da den Anhang und wohin jubelt der Gast da nach einem erfolgreichen Spiel??? Eine neue und unbekannte Situation für die Württemberger und sicherlich auch für uns Dresdner. Das jahrelang gepflegte Ritual des Auspfeifens jedes Gegners, wenn er das Spielfeld betritt, wird diesmal hoffentlich als perfekter Gastgeber unterbleiben. Ob unsere Gäste während des Spieles aber angefeuert werden, glaube ich eher weniger. Es wird ein ganz anderer  und hundertprozentig interessanter Vergleich zwischen den Sportgemeinschaften werden. Vielleicht macht sich der ein oder die andere, die noch überlegen, ob sie dabei sein wollen, doch lieber selbst am Samstag im Stadion ein Bild davon?

Fehlen werden neben den Langzeitverletzten zusätzlich noch Jannik Müller mit einem Außenbandanriss. Ob die von Ralf Minge im Interview mit „Die Welt“ angekündigte Strafe für Dennis Erdmann aus einer internen Spielsperre bestehen wird, darf nach der Hiobsbotschaft um Jannik angezweifelt werden.

http://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/borussia-dortmund/article138109585/Wir-entschuldigen-uns-beim-BVB-in-aller-Form.html

Über Dennis ist die letzten beiden Tage genug geschrieben worden, daher noch eine letzte Bemerkung in diesem Blog. Einerseits ärgert sich die Mehrheit der Fußballenthusiasten über Interviews, die so langweilig glattgebügelt klingen, dass man einen Tag später nicht einmal weiß, ob es ein Spieler der eigenen oder der gegnerischen Mannschaft gegeben hat. Drei Tage später ist dann bereits vergessen, ob es überhaupt jemals eins gegeben hat. Wenn dann einer redet, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, wird alles auseinander gepflückt und ein Urteil gefällt, ohne einmal ganz kurz darüber nachzudenken, ob jeder Satz 1:1 übernommen werde muss oder eventuell doch eine Prise Selbstdarstellung dabei gewesen sein könnte. Sind einmal nicht die Fans die Bösen Buben, dann sollte das wenigstens ein Dresdner Spieler übernehmen. Sicher war nicht jede Aussage von Dennis Erdmann mit Weitblick getätigt, aber man sollte ihm auch nicht unterstellen, dass er, der uns allen einen tiefen Einblick in die besonderen Aufgabengebiete eines Innenverteidigers gegeben hat, der einzige ist, der auf diese Art und Weise seine Gegner bearbeitet. Ganz sicher ist er das nicht, nur ist vielleicht sein Alleinstellungsmerkmal, dass er so offen darüber spricht!

Auf alle Fälle sollte Dennis die kommenden Wochen nach jedem erlittenem Foul, solang kein offener Schien- und Wadenbeinbruch bei ihm vorlegt, jedesmal schnell wieder aufstehen und sich das betroffene Körperteil reiben und einfach weitermachen. Wenn ihm das gelingt und er nicht so oft wie bisher mit seinen fast 190 cm Körpergröße am Boden liegt, lamentiert und reklamiert, dann hätten alle was gewonnen. Denn wer gern austeilt, sollte zumindest irgendwie auch einstecken können! Nicht wahr, Dennis???

07.02.2015, Traditionen

Werfen wir einmal einen Blick zurück in die Geschichte. Die Vereine der ehemaligen DDR, welche inzwischen jedes Spiel gegeneinander als „Ostderby“ titulieren, traten in einer gemeinsamen Oberliga an und kürten untereinander ihren Meister. In umkämpften Duellen gab es große Siege und unerwartete Niederlagen, durchaus fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen, die für eine Menge an Gesprächsstoff sorgten, Spieler mit großen Namen und noch unbekannte Sternchen, die es einmal werden wollten.

Inzwischen sind die Zeiten etwas schwieriger geworden. Eine gemeinsame Liga gibt es nicht mehr und es scheint, als ob man sich untereinander darauf verständigt hat, sich in Liga 3 zu sammeln. Jedenfalls haben in der letzten Saison der FC Energie Cottbus und unsere Wenigkeit alles dafür getan, diese Liga zu stärken. Inzwischen scheint der FC Erzgebirge Aue seine Freude am erfolgreichen Spiel ohne die vielen Gegner von früher verloren zu haben und nachdem sich der FC Union Berlin im Spätsommer 2014 recht schwer tat, in die Saison zu finden, konnte man fast vermuten, die Eisernen hätte auch Sehnsucht nach den alten Duellen, die diesmal so gehäuft in Liga 3 stattfinden.

Gefühlt finden wir uns in dieser „Traditionsliga“ gut zurecht. 2 Siege gegen Energie, je einer gegen Hansa und „Karl-Marx-Stadt“, ein Unentschieden bei den Chemikern vom HFC, einzig im „Georgij-Dimitroff-Stadion“ fanden wir unseren Meister, der uns ein klein wenig erdete.

Aktuell ergibt sich folgendes Tabellenbild:

  1. 1.FC Union Berlin
  2. BSG Wismut Aue
  3. FC Rot-Weiß Erfurt          7 Spiele (5S/2U/0N)  17 Punkte  13:03 Tore
  4. SG Dynamo Dresden      6 Spiele (4S/1U/1N)  13 Punkte  09:05 Tore
  5. Hallescher FC Chemie    6 Spiele (3S/1U/2N)  10 Punkte  07:07 Tore
  6. FC Energie Cottbus         7 Spiele (2S/1U/4N)   07 Punkte  04:08 Tore
  7. FC Karl-Marx-Stadt         6 Spiele (2S/0U/4N)  06 Punkte  05:06 Tore
  8. FC Hansa Rostock           6 Spiele (0S/1U/5N)   01 Punkt    03:12 Tore
  9. BSG Sachsenring Zwickau
  10. BSG Motor Nordhausen
  11. 1.FC Magdeburg
  12. FC Carl Zeiss Jena
  13. BFC Dynamo

Ob man davor noch RasenBallsport Leipzig oder dahinter die BSG Motor Babelsberg setzen möchte, damit man ein komplettes Starterfeld von 14 Oberligamannschaften erhält, sei jedem Leser selbst überlassen.

Wir haben also alle Chancen, in diesem, bereits Staub ansetzendem Bereich der geschichtlichen Historie, noch einen Rang nach vorn zu kommen. Dafür sollten unsere Goldfüße am Samstag, im direkten Duell mit den Rot-Weißen erfolgreich sein. Wer von unseren grippegeplagten Spielern auflaufen wird, ist noch nicht bekannt gegeben worden. Zu den bekannten Verletzten haben sich noch Dennis Erdmann und Dominic Baumann zum Absitzen ihrer Sperren hinzugesellt. Wahrscheinlich wird mit Robert Andrich dafür unsere allerletzte Verpflichtung für diese Spielzeit erstmals im Kader stehen.

Hoffen wir, dass es anders als in Münster nicht nur eine Einzelaktion sein wird, über die gejubelt werden kann. Verunsichern lässt sich die Mannschaft hoffentlich nicht durch die gespenstische Stille, die im Stadion herrschen wird. Vielleicht können ja unsere zugelassenen Pressevertreter um Jens Umbreit oder Sven Geisler eine Gänsehautstimmung erzeugen?! Ich hätte ihnen gern geholfen, aber der „Sieg auf ganzer Linie“ ( http://ultras-dynamo.de/ud2010/news/index/page:2 ), wie es in der  Onlinepräsenz der Ultras Dresden nach dem Spiel bei Hansa am 30.11.2014 zu lesen war, hat dazu geführt, dass ich, wenn ich mich schon einmal über ein freies Wochenende freuen darf, dies nicht im Stadion verbringen werde…

Thekenwissen

Winterpause in der 3.Liga. Nachdem wir nun bereits wieder eine Halbserie gespielt haben, wurde es Zeit, einigte Statistiken dieser Liga, der wir zwischen 2008 und 2011 angehörten, zu aktualisieren. Herausgekommen sind Zahlen und Fakten, die niemand benötigt, um sich für Dynamo zu interessieren, dennoch gibt es interessante Dinge, die auch unsere damaligen Helden hochleben lassen.

Axel Keller bleibt mit 96 Einsätzen noch einige Zeit unser Drittligadauerbrenner. Benjamin Kirsten, der ihn damals in der Rückrunde unseres Aufstiegsjahres verdrängte, hat mit derzeit 40 Drittligaeinsätzen für die SGD die meisten Spiele der aktuellen Mannschaft absolviert. Axel hat also mindestens bis zu den ersten Saisonspielen 2016/17 seinen Spitzenplatz sicher. Doch da wollen wir doch eigentlich wieder woanders antreten.

Ähnlich sieht es bei den Torschützen aus. Justin Eilers hat es mit seiner großartigen Herbstrunde gleich einmal bis auf den 4.Platz der dynamischen Torjägerliste gebracht, die unvergessenen 17 Saisontore eines Alexander Esswein scheinen derzeit auch noch erreichbar, Halil Savran mit seinen 26 Drittligatoren ist jedoch noch in weiter Ferne.

Marvin Stefaniak hat mit 7 Torvorlagen ebenfalls eine tolle Vorrunde gespielt, Cristian Fiel seinen 8 der Saison 2010/11 2 weitere hinzugefügt. Damit ist er aktuell der Spieler mit den drittmeisten Torvorlagen der SGD, Gerrit Müller darf sich mit 14 Vorlagen seiner ersten Position jedoch nicht mehr zu lange sicher sein.

2x gelangen Halil Savran 3 Tore in einem Spiel sowie 4x ein Doppelpack. Da Mathias Fetsch in dieser Saison durch seinen Kreuzbandriss keine 3 Tore wie in Rostock mehr erzielen wird, bleibt Justin Eilers in Bereich der Doppelpacks ein Anwärter, Halil in dieser Sparte den Spitzenrang streitig zu machen. 2x hat er bereits doppelt geknipst.

Bis zu unserem Aufstieg 2011 war Benjamin Kirsten mit 76 Einsätzen auf der Bank der unangefochtene Platzhirsch in dieser Sparte. Sein aktueller Vertreter bis zu seinem Handbruch, Patrick Wiegers, hält mit 13 Nominierungen den aktuellen Spitzenplatz inne. Seine beiden guten Partien und die Zeit, die es benötigt, bis Benjamin wieder fit ist, sorgen für eine gewisse Spannung, ob Benjamin seinen 76 Partien auf der Bank weitere hinzufügen wird oder Patrick mit nur einer weiteren Partie auf der Bank in die „Top Eleven“ einzieht. Alban Sabah ist mit aktuell 10 Bankeinsätzen auch nicht aussichtslos, bald weiter nach vorn zu gelangen…

31 Spiele gelang es Axel Keller, sein Tor gegentorfrei zu halten. Das wird noch für längere Zeit uneinholbar bleiben. Zwar konnte Benjamin Kirsten seinen Wert auf 13 aufstocken (das Spiel gegen Energie Cottbus habe ich für Patrick Wiegers gewertet. Er spielte mehr als eine Halbzeit), da sind jedoch noch viele Spiele Platz.

In 11 Spielen wurde Dominic Baumann eingewechselt. Das reicht nach einer einzigen Hinrunde locker für Platz 8, bis zu Sascha Pfeffer, der 35x frischen Wind brachte, ist es noch ein weiter Weg.

Die 15 Auswechslungen des Luca Dürholtz bedeuten bereits Platz 4 in dieser Kategorie. Gerrit Müller ist und bleibt mit 44x zeitiger Duschen der König dieser Disziplin.

Die 16 Gelben Karten des Thomas Hübener scheinen weder für Dennis Erdmann (9) noch für Michael Hefele (8) in dieser Saison unerreichbar zu sein.

Ende nach acht Spielen…

5, 4 gelbe Karten in einem Spiel sind immer mal wieder vorgekommen, 5 sind eine neue „Bestmarke“.

8, nach 8 Spielen in Folge ohne Gegentor in der 1.Hälfte war es in der 29.Spielminute gegen Osnabrück wieder soweit. Zuletzt hatte es in Bielefeld Gegentore in den ersten 45 Minuten gegeben, damals gleich 3 Stück.

22, nach dem Armbruch von Benjamin Kirsten ist Justin Eilers der einzige Spieler, der in allen Partien auf dem Feld stand.

25, 26, 33, wir steigern uns von Jahr zu Jahr. Diesmal haben wir bereits 38 Punkte nach 22 Drittligaspieltagen auf der Habenseite

46 Gelbe Karten nach 22 Spieltagen sind eine neue dynamische Höchstmarke in der 3.Liga. Mehr als ein Drittel davon gehen allein auf unser Innenverteidigerduo Dennis Erdmann und Michael Hefele. (In der 2.Bundesliga ging es übrigens rustikaler zu. Da wären 46 nur mittelmäßig (Platz 3 in 5 Zweitligajahren) gewesen!)

Es geht wieder los…

Die Rückrunde hat begonnen und hier kommen wieder die Zahlen rund um den dynamischen Spieltag:

3 x 5: Marvin Stefaniak ist nach Dennis Erdmann und Michael Hefele der 3.SPieler, der mit seiner 5.Gelben Karte einmal zwangsweise pausieren muss.

5 x 0 = 13: Nach 8 Spielen ohne Gegentor 2011 hat Benjamin Kirsten nun zum 5. Mal sein Gehäuse frei von Gegentoren halten können. Bis zum Bestwert von Axel Keller, dem das 31 Mal in Liga 3 gelang, ist es aber noch ein weiter Weg.

10 X 0:0: Kleines Jubiläum für eines der unbeliebtesten Ergebnisse der letzten beiden Jahre. Zum 10. Mal gab es in einem Drittligaspiel der SGD überhaupt kein Tor zu sehen. Davon bereits dreimal in dieser Saison.

16: Gut wie nie! Noch niemals waren wir bisher zu Drittligazeiten auswärts so erfolgreich! Unsere Bestmarke aus der Aufstiegssaison 2010/11 lag bei 13 Punkten nach 11 Auswärtsspielen. Diesmal sind es bereits 16!

20: Justin Eilers und Benjamin Kirsten sind die einzigen beiden Spieler, welche alle Saisonspiele bestritten haben. In der 3. Liga befindet sich Benjamin damit auf Rang 15 zwischen Jonas Strifler (53 Einsätze 3.Liga für die SGD) und Thomas Bröker (37 Spiele) Justin Eilers belegt bis zum kommenden Wochenende noch Rang 26. Dazwischen lauert mit Cristian Fiel einer, der neben unserem Torwart bereits vor unseren Zweitligazeiten für die SGD aktiv war. Mit 34 Drittligaeinsaätzen liegt er auf Rang 18 und hat damit Volker Oppitz (32 Einsätze) verdrängt.

27: Der Bann ist ungebrochen! Auch in seinem 27.Ligaspiel für die SGD wurde Marvin Stefaniak erneut ein- oder ausgewechselt. Er absolvierte noch kein einziges Ligaspiel über die komplette Spielzeit.

Kader komplett

Gestern Abend war es um Punkt 18:00 vollbracht. Die Transferliste schloss endgültig und nun sind nur noch für den hoffentlich nicht eintretenden Notfall die arbeitslosen Profis auf dem Markt. Mit Mathias Fetsch haben auch wir uns leihweise noch einmal bedient.

Es war ein nicht ganz unerwarteter Transfer, doch irgendwie schienen alle gebannt auf die Verstärkung für die Verteidigung gewartet zu haben. Das die nicht kam, hat einmal zum Grund, dass heute die Meldung kam, dass Michael Hefele langsam wieder an die Mannschaft herangeführt wird, in der in Wiesbaden bereits der zweite angeschlagene Spieler Dennis Erdmann wieder stand. Wir können also aufhören, von einem Lazarett zu sprechen. Ein weiterer Grund war sicherlich ((-;)) die vor dem Spiel gefruchtete Ansprache von Stefan Böger, der sich endlich einmal ein Spiel zu Null gewünscht hatte, was ihm prompt von seiner Mannschaft erfüllt wurde. Die wurde erstmals in seiner Amtszeit nicht durch Verletzungen sondern aus sportlichen Gründen umgestellt. Niklas Kreuzer und Sinan Tekerci, die Beide erstmals in der Startelf auftauchten, zeigten, dass sie zurecht Ansprüche an die Startelf stellen können. Marvin Stefaniak, welcher erstmals aus ihr weichen musste, verdeutlichte, dass er definitiv in sie gehört. Er glänzte als Torvorbereiter und -vollstrecker und führt nun erstmals die innerbetriebliche Scorerliste mit sechs Punkten allein an. Sylvano Comvalius auf dem ersten Verfolgerrang bereitete ebenfalls ein Tor vor und zeigte, dass ihm das Verteilen ebenso liegt wie das Vollstrecken. Und da kommt Neuzugang Mathias Fetsch ins Spiel, der laut Aussage von Ralf Minge ebenso im Sturmrzentrum als auch im offensiven Mittelfeld spielen kann. Wir haben mit ihm eine Alternative für Sylvano Comvalius und Luca Dürholtz, die in der Form bisher noch nicht hatten.

Außer Niklas Kreuzer und Sinan Tekerci, die erstmals in der Startelf standen und Marvin Stefaniak, der sein erstes Tor im Männerbereich erzielte, hatten am Samstag noch Benjamin Kirsten und Nils Teixeira Grund zum Feiern.

Benjamin Kirsten absolvierte nach 74 Zweitligaspielen mit dem 26. Drittligaspiel sein 100. Ligaspiel für Dynamo. (Relegations- und Pokalspiele sind nicht aufgeführt.)

Niels Teixeira stand zum 75. Mal in der 3.Liga auf dem Feld.