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Thekenwissen 2014/15

Eine lange Saison ist beendet und aktuell laufen die finalen Entscheidungen, welche Vereine die letzten Plätze in welcher Spielklasse belegen werden. Während anderorts gebangt, gehofft und gebibbert wird, lehnen wir uns in Dresden gemütlich zurück und schauen auf ein Jahr voller Höhen und Tiefen zurück.

In der Rubrik der meisten Spiele hat sich erwartbar gar nichts auf den ersten Plätzen getan. Cristian Fiel, neben Benjamin Kirsten der einzige Spieler mit Drittligaerfahrung für Dynamo, hätte, bei optimalen Saisonverlauf, bis auf den 10.Platz vordringen können. Einige Verletzungen und andere Spieler, die plötzlich auf der Position der beiden letzten Aufstiegshelden spielten, verhinderten das bestmögliche Abschneiden. Letztendlich fanden sich Benjamin mit 45 Einsätzen auf Rang 15 und direkt hinter ihm Cristian mit 44 ein. Zu Axel Keller, der mit 96 Einsätzen ganz vorn zu finden ist, wird auch in der Saison 2015/16 noch niemand rütteln können…

Auch bei den Torjägern erwarteten nicht viele eine Verschiebung in den Top 3. Nach einer starken Saison mit 19 Saisontoren von Justin Eilers konnte einzig Halil Savran mit 26 Toren seinen Spitzenplatz halten, Alexander Esswein (17 Tore) und Pavel Dobry (14 Tore) rutschten ab.

Gerrit Müller benötigte 3 Spielzeiten, um 14 Tore vorzulegen. Hier war nicht sicher, ob er seinen Platz an der Sonne würde halten können, da Cristian Fiel mit 8 gut geschriebenen aus der Aufstiegssaison würde starten können. Doch wurde es nicht der Kapitän sonder Youngster Marvin Stefaniak, der ein ums andere Tor vorlegte. Mit 13 Vorlagen belegt er aktuell den zweiten Rang.

In der Kombination aus 26 Torerfolgen und 8 Vorlagen war abzusehen, dass Halil Savran würde nicht so schnell würde verdrängt werden können. Justin Eilers konnte seinen 19 Toren noch 4 Vorlagen hinzufügen und reiht sich so auf Platz 3 im näheren Verfolgerfeld ein.

Von der Bank aus hatte Benjamin Kirsten bis zum Aufstieg 76 Spiele verfolgt. Nachdem Patrick Wiegers im Frühjahr 2015 seinen Platz erobert hatte, kamen noch 8 hinzu, wodurch er diese Kategorie mit weiten Abstand anführt. Alban Sabah hat den höchsten Neueinstieg geschafft. 19 Partien auf der Bank von An-bis Abpfiff reichten für Rang 4.

Jokertore werden bei Dynamo eindeutig zu selten gesehen. Nachdem im 1.Drittligajahr 5 Spieler kamen und trafen, darunter 3x Pavel Dobry, waren in den folgenden Jahren Tore von Einwechslern Mangelware. Marvin Stefaniak sorgte in Wehen dafür, dass es diese Saison wenigstens eins gab.

Manche Tore sind für die Statistik, andere Punkte wert. Das Spieler mit vielen Toren hin und wieder entscheidende erzielen, ist nicht unwahrscheinlich, Marco Hartmanns 5 Saisontore waren 6, Sinan Tekercis 5 auch starke 5 Punkte wert. (Anmerkung: Das 2:0 bei den Dortmunder Amateuren habe ich Marco gut geschrieben)

Wurden frische Kräfte gebracht, war 15x Dominic Baumann der glückliche, der doch noch das Spielfeld betreten durfte. Auf dem ersten Rang bleibt scheinbar unerreichbar Sascha Pfeffer mit 35. Kam Dominic, gingen andere. Spitzenreiter waren diese Saison Luca Dürholtz mit 21 und Marvin Stefaniak mit 20 Auswechslungen. Bis zu Gerrit Müller, der 44x eher duschen durfte, ist es aber noch ein weiter Weg.

77 Gelbe Karten gab es in dieser Saison. Dennis Erdmann mit 13 und Michael Hefele mit 12 Verwarnungen waren Sammler der Extraklasse. In dieser Rubrik ist eine baldige Wachablösung von Thomas Hübener, der 16x gelb erhielt, nicht unwahrscheinlich.

5 Gelb-Rote Karten sind 1 mehr, als in drei Drittligajahren zuvor zusammen. In Erinnerung blieb sicherlich die Trikot-Jubel-Hinausstellung von Sylvano Comvalius im Derby gegen Chemnitz.

6 Spiele ohne Sieg waren eine lange Zeit. Aufgestellt wurde diese „Bestleistung“ übrigens nicht im Frühjahr 2015 sondern von Anfang Oktober bis Ende November 2014. In der Saison 2009/10 gab es eine genau so lange erfolglose Serie.

Hand aufs Herz, wer hat noch gewusst, dass die 13 Spiele ohne eigenen Torerfolg in dieser Saison in der Spielzeit 2009/10 locker überboten werden konnten? 19x blieben wir damals ohne Torerfolg.

48 Gegentore in einer Saison sind ein neuer dynamischer Negativwert. Zur Folge hat dies weitere neue „Bestwerte“. Wir hatten bisher immer mindestens 8 Spiele ohne Gegentor, diesmal waren es 7. 284 Minuten ohne Gegentor sind zwar auch nur ein um 5 Minuten verkürzter Minuswert, jedoch ein neuer.

Unterhaching verewigte sich diese Saison gleich in 2 Listen. Einmal gesellten sie sich zu jenen 9 Mannschaften, die mit 3 Toren Differenz gegen uns gewinnen konnten, auf der anderen Seite gab es 3 Spiele, in denen unser Gegner mit 4:0 bzw 5:1 verloren. Darunter waren die Hachinger gleich 2x!

Ganz ganz kurz noch neue Bestwerte:

26 Auswärtstore, bisher 21 (2010/11)

28 Auswärtsgegentore, bisher 25 (2010/11)

8 Auswärtsniederlagen, bisher 9 (2008/09 und 2010/11)

77 Gelbe Karten, bisher 74 (2009/10)

5 Gelb-Rote Karten, bisher 3 (2010/11)

100 Tore/Gegentore in einer Saison, bisher 92 (2008/09 und 2010/11)

Echte Zahlen

2 Premieren zu Spielbeginn, zum ersten Mal stand Dominic Baumann in der Startelf, ebenso wie Justin Eilers erstmalig Bankdrücker war.

Premiere im Spiel, zum ersten Mal konnte ein Tor von Nils Teixeira bejubelt werden. Er ist der 33. Spieler, der ein Tor in der 3.Liga für Dynamo erzielte.

4 Niederlagen in Folge gab es nicht zum ersten Mal in der 3. Liga, doch auch diesmal konnten wir es verhindern, eine 5.Pleite am Stück einzufahren.

8 Torvorlagen in einer Saison schaffte bisher nur Cristian Fiel in der Saison 2010/11. Marvin Stefaniak hat heute gleichgezogen! Herzlichen Glückwunsch!

11, nachdem wir vergangenes Wochenende mit Platz 12 unsere schlechteste Saisonplatzierung verdauen mussten, stehen wir heute wieder auf Platz 11 wie am Spieltag 18.

14 von 15, die Serie in der 3.Liga hält. Von 15 Elfmetern konnten 14 verwandelt werden. Darunter alle 3 in dieser Saison!

44, nachdem wir letztes Wochenende in der Punktausbeute nach 31 Spieltagen hinter die Saison 2009/10 gerutscht sind, konnten wir diesmal unseren „Vorsprung“ von 2 Punkten auf die Saison 2008/09 (42 Punkte nach 32 Spieltagen) halten.

Wer oder was ist Bielefeld?

Am Samstag gibt es mal wieder eine neue Möglichkeit, eine (un)dynamisch entstandene Serie auszubauen. Nachdem in den letzten Wochen bereits die bestehende Heimpleitenserie auf aktuell 4 Niederlagen in Folge massiv ausgebaut wurde (zuvor waren es jedes Drittligajahr höchstens 2 am Stück…) und sogar nochmals erweitert werden könnte, kann es zusätzlich passieren, dass die allgemeine Pleitenserie am Stück von bisher ebenfalls 4 Niederlagen in Reihe um eins erhöht werden könnte…

Und am Samstag kommt der Tabellenführer Bielefeld nach Dresden, jene Mannschaft, die Mitte der Woche Borussia Mönchengladbach im DFB-Pokal eliminiert hat. Bielefeld, wer?, werden jetzt einige fragen, aber ich möchte nicht auf die allseits bekannte Bielefeldverschwörung hinaus sondern auf etwas ganz anderes.

Im bereits lang anhaltenden Dresdner Dynamounwetter sind heute zwei Botschaften verkündet worden, die ein wenig Farbe im tristen Grau verbreiten könnten. Zum Einen wurde ein Zweipunkteabzug der SpVgg Unterhaching bestätigt, was unseren Puffer nach unten ein wenig anwachsen lässt. Es ist traurig, aber war zuletzt nicht mehr zu vermeiden, genau dahin den einen oder anderen Blick zu werfen. Dann kam am Abend. Pünktlich um 19:53 verkündete der Verein auf Twitter eine Botschaft, die für ein wenig Optimismus beim Anhang sorgen könnte. Wir haben einen Trainer für die neue Saison, einen, der im vergangenen Jahr noch unerschwinglich zu sein schien, Uwe Neuhaus.

Was natürlich andererseits mehrere neue Fragen aufwirft. Wie reagiert die Mannschaft? Stellt sie sich endgültig in ihrer Zusammensetzung als untrainierbar heraus und Lässt mit gesenktem Kopf die Saison austrudeln? Wäre durchaus nicht ausgeschlossen, denn der Puffer nach unten ist gewachsen. Die bisher erzielten 41 Punkte haben zuvor jedes Jahr gereicht und vom Verein wurde verkündet, dass Projekt jung und forsch modifizieren zu wollen und neue erfahrenere Kräfte einbauen zu wollen. Tobias Müller ist bereits weg, Dominic Baumann auf dem Sprung nach Nürnberg und es lassen sich ohne Probleme weitere aufzählen, die mit dem Kopf woanders zu sein scheinen, egal, ob ihr Vertrag bis Sommer oder länger ausgestellt wurde. Wird mit Uwe Neuhaus Segen eventuell sogar der ein oder andere Perspektivspieler integriert, wie es damals Christoph Franke mit Volker Oppitz durchaus erfolgreich praktizierte? Wie reagiert Peter Nemeth, der als Verlierer gebranntmarkte Nicht-Interim-Platzhalter-Trainer, der ein sinkendes Schiff übernahm, von früh bis spät arbeitet, wie es Ralf Minge betonte und dennoch weiß, dass es inzwischen egal ist, ob er den leckgeschlagenen Kutter irgendwie doch noch flott kriegt oder nicht, er wird nicht der sein, der ihn in Zukunft steuern wird.

Am Samstag kommt der souveräne Tabellenführer und DFB-Pokal-Halbfinalist Bielefeld nach Dresden, von Interesse ist das am Spieltag 14:00, bis dahin und wahrschinlich direkt im Anschluss legt sich die dynamische Zukunft über die Gegenwart!

07.02.2015, Traditionen

Werfen wir einmal einen Blick zurück in die Geschichte. Die Vereine der ehemaligen DDR, welche inzwischen jedes Spiel gegeneinander als „Ostderby“ titulieren, traten in einer gemeinsamen Oberliga an und kürten untereinander ihren Meister. In umkämpften Duellen gab es große Siege und unerwartete Niederlagen, durchaus fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen, die für eine Menge an Gesprächsstoff sorgten, Spieler mit großen Namen und noch unbekannte Sternchen, die es einmal werden wollten.

Inzwischen sind die Zeiten etwas schwieriger geworden. Eine gemeinsame Liga gibt es nicht mehr und es scheint, als ob man sich untereinander darauf verständigt hat, sich in Liga 3 zu sammeln. Jedenfalls haben in der letzten Saison der FC Energie Cottbus und unsere Wenigkeit alles dafür getan, diese Liga zu stärken. Inzwischen scheint der FC Erzgebirge Aue seine Freude am erfolgreichen Spiel ohne die vielen Gegner von früher verloren zu haben und nachdem sich der FC Union Berlin im Spätsommer 2014 recht schwer tat, in die Saison zu finden, konnte man fast vermuten, die Eisernen hätte auch Sehnsucht nach den alten Duellen, die diesmal so gehäuft in Liga 3 stattfinden.

Gefühlt finden wir uns in dieser „Traditionsliga“ gut zurecht. 2 Siege gegen Energie, je einer gegen Hansa und „Karl-Marx-Stadt“, ein Unentschieden bei den Chemikern vom HFC, einzig im „Georgij-Dimitroff-Stadion“ fanden wir unseren Meister, der uns ein klein wenig erdete.

Aktuell ergibt sich folgendes Tabellenbild:

  1. 1.FC Union Berlin
  2. BSG Wismut Aue
  3. FC Rot-Weiß Erfurt          7 Spiele (5S/2U/0N)  17 Punkte  13:03 Tore
  4. SG Dynamo Dresden      6 Spiele (4S/1U/1N)  13 Punkte  09:05 Tore
  5. Hallescher FC Chemie    6 Spiele (3S/1U/2N)  10 Punkte  07:07 Tore
  6. FC Energie Cottbus         7 Spiele (2S/1U/4N)   07 Punkte  04:08 Tore
  7. FC Karl-Marx-Stadt         6 Spiele (2S/0U/4N)  06 Punkte  05:06 Tore
  8. FC Hansa Rostock           6 Spiele (0S/1U/5N)   01 Punkt    03:12 Tore
  9. BSG Sachsenring Zwickau
  10. BSG Motor Nordhausen
  11. 1.FC Magdeburg
  12. FC Carl Zeiss Jena
  13. BFC Dynamo

Ob man davor noch RasenBallsport Leipzig oder dahinter die BSG Motor Babelsberg setzen möchte, damit man ein komplettes Starterfeld von 14 Oberligamannschaften erhält, sei jedem Leser selbst überlassen.

Wir haben also alle Chancen, in diesem, bereits Staub ansetzendem Bereich der geschichtlichen Historie, noch einen Rang nach vorn zu kommen. Dafür sollten unsere Goldfüße am Samstag, im direkten Duell mit den Rot-Weißen erfolgreich sein. Wer von unseren grippegeplagten Spielern auflaufen wird, ist noch nicht bekannt gegeben worden. Zu den bekannten Verletzten haben sich noch Dennis Erdmann und Dominic Baumann zum Absitzen ihrer Sperren hinzugesellt. Wahrscheinlich wird mit Robert Andrich dafür unsere allerletzte Verpflichtung für diese Spielzeit erstmals im Kader stehen.

Hoffen wir, dass es anders als in Münster nicht nur eine Einzelaktion sein wird, über die gejubelt werden kann. Verunsichern lässt sich die Mannschaft hoffentlich nicht durch die gespenstische Stille, die im Stadion herrschen wird. Vielleicht können ja unsere zugelassenen Pressevertreter um Jens Umbreit oder Sven Geisler eine Gänsehautstimmung erzeugen?! Ich hätte ihnen gern geholfen, aber der „Sieg auf ganzer Linie“ ( http://ultras-dynamo.de/ud2010/news/index/page:2 ), wie es in der  Onlinepräsenz der Ultras Dresden nach dem Spiel bei Hansa am 30.11.2014 zu lesen war, hat dazu geführt, dass ich, wenn ich mich schon einmal über ein freies Wochenende freuen darf, dies nicht im Stadion verbringen werde…

Thekenwissen

Winterpause in der 3.Liga. Nachdem wir nun bereits wieder eine Halbserie gespielt haben, wurde es Zeit, einigte Statistiken dieser Liga, der wir zwischen 2008 und 2011 angehörten, zu aktualisieren. Herausgekommen sind Zahlen und Fakten, die niemand benötigt, um sich für Dynamo zu interessieren, dennoch gibt es interessante Dinge, die auch unsere damaligen Helden hochleben lassen.

Axel Keller bleibt mit 96 Einsätzen noch einige Zeit unser Drittligadauerbrenner. Benjamin Kirsten, der ihn damals in der Rückrunde unseres Aufstiegsjahres verdrängte, hat mit derzeit 40 Drittligaeinsätzen für die SGD die meisten Spiele der aktuellen Mannschaft absolviert. Axel hat also mindestens bis zu den ersten Saisonspielen 2016/17 seinen Spitzenplatz sicher. Doch da wollen wir doch eigentlich wieder woanders antreten.

Ähnlich sieht es bei den Torschützen aus. Justin Eilers hat es mit seiner großartigen Herbstrunde gleich einmal bis auf den 4.Platz der dynamischen Torjägerliste gebracht, die unvergessenen 17 Saisontore eines Alexander Esswein scheinen derzeit auch noch erreichbar, Halil Savran mit seinen 26 Drittligatoren ist jedoch noch in weiter Ferne.

Marvin Stefaniak hat mit 7 Torvorlagen ebenfalls eine tolle Vorrunde gespielt, Cristian Fiel seinen 8 der Saison 2010/11 2 weitere hinzugefügt. Damit ist er aktuell der Spieler mit den drittmeisten Torvorlagen der SGD, Gerrit Müller darf sich mit 14 Vorlagen seiner ersten Position jedoch nicht mehr zu lange sicher sein.

2x gelangen Halil Savran 3 Tore in einem Spiel sowie 4x ein Doppelpack. Da Mathias Fetsch in dieser Saison durch seinen Kreuzbandriss keine 3 Tore wie in Rostock mehr erzielen wird, bleibt Justin Eilers in Bereich der Doppelpacks ein Anwärter, Halil in dieser Sparte den Spitzenrang streitig zu machen. 2x hat er bereits doppelt geknipst.

Bis zu unserem Aufstieg 2011 war Benjamin Kirsten mit 76 Einsätzen auf der Bank der unangefochtene Platzhirsch in dieser Sparte. Sein aktueller Vertreter bis zu seinem Handbruch, Patrick Wiegers, hält mit 13 Nominierungen den aktuellen Spitzenplatz inne. Seine beiden guten Partien und die Zeit, die es benötigt, bis Benjamin wieder fit ist, sorgen für eine gewisse Spannung, ob Benjamin seinen 76 Partien auf der Bank weitere hinzufügen wird oder Patrick mit nur einer weiteren Partie auf der Bank in die „Top Eleven“ einzieht. Alban Sabah ist mit aktuell 10 Bankeinsätzen auch nicht aussichtslos, bald weiter nach vorn zu gelangen…

31 Spiele gelang es Axel Keller, sein Tor gegentorfrei zu halten. Das wird noch für längere Zeit uneinholbar bleiben. Zwar konnte Benjamin Kirsten seinen Wert auf 13 aufstocken (das Spiel gegen Energie Cottbus habe ich für Patrick Wiegers gewertet. Er spielte mehr als eine Halbzeit), da sind jedoch noch viele Spiele Platz.

In 11 Spielen wurde Dominic Baumann eingewechselt. Das reicht nach einer einzigen Hinrunde locker für Platz 8, bis zu Sascha Pfeffer, der 35x frischen Wind brachte, ist es noch ein weiter Weg.

Die 15 Auswechslungen des Luca Dürholtz bedeuten bereits Platz 4 in dieser Kategorie. Gerrit Müller ist und bleibt mit 44x zeitiger Duschen der König dieser Disziplin.

Die 16 Gelben Karten des Thomas Hübener scheinen weder für Dennis Erdmann (9) noch für Michael Hefele (8) in dieser Saison unerreichbar zu sein.

Jubiläum und Premiere

1, was für eine Premiere! Eingewechselt, Einen Hundertprozentigen verhindert, einen Elfmeter gehalten, zu Null gespielt! Wahnsinn. Nun sei dir auch verziehen, dass du in der Saison 2012/13 in beiden Spielen einen Elfmeter gegen Dynamo gehalten hast, Patrick Wiegers!

11, jedes Spiel von Dominic Baumann für die SGD begann von der Bank aus. 11x wurde er eingewechselt, seine letzten 3 Einwechslungen in den vergangenen 3 Spielen erfolgten jeweils nach Ablauf der regulären Spielzeit. Erfolgsverdächtige Quote!

24, Patrick Wiegers ist der 24. Spieler in dieser Saison, der für Dynamo Dresden auf dem Feld stand. Herzlich Willkommen bei der SGD!

35, unsere Punktzahl nach 21 Saisonspielen war noch nie so gut wie in dieser Saison!

41, wir halten konsequent unseren Durchschnitt gelber Karten. In 3 von 4 Drittligajahren (außer 2009/10, 35 gelbe Karten) hatten wir 41 Verwarnungen nach 21 Saisonspielen

200, unser heutiger Sieg brachte uns 3 Punkte und damit das Jubiläum von 200 Punkten in Liga 3

Was bisher geschah

Der letzte Blogeintrag liegt bereits wieder mehr als ein Monat zurück, es wird Zeit, dass hier wieder regelmäßig etwas zu lesen sein wird.

Es ist viel geschehen im letzten Monat. Übergroß liegt der Pokalsieg gegen Schalke 04 über dem vergangenem Monat. Ich habe ihn in Norwegen mit einigen SMS erlebt und gerade noch einmal in die Schwarz-Gelbe-Flimmerkiste, Teil 3 geschaut. Der reine Wahnsinn und ein gelungener Abschluss der euphorischen Wochen, ehe wir nun so langsam im Alltag der 3.Liga anzukommen scheinen.

http://www.dynamo-dresden.de/mediathek/details/galerie/826/mediathek-action/show/mediathek-controller/Mediathek/mediathekdetail-suchtyp/tv.html

13 Spieler haben in den ersten 6 Saisonspielen ihren Einstand in den dynamischen Annalen gegeben, was noch einmal drei mehr sind als zum gleichen Zeitpunkt nach unserem ersten Betriebsunfall im Sommer 2006. Damals war nach den ersten 6 Spielen die Punkteausbeute leicht besser, dafür standen wir plötzlich ohne Trainer da und unter Peter Pacults Nachfolger Norbert Meier akklimatisierten wir uns halt im September in der neuen Spielklasse.

Inzwischen sind nicht nur 13 Premierenbierkästen ausgegeben wurden, auch der eine oder andere Spieler hatte seinen persönlichen Moment.

Michael Hefele absolvierte in Cottbus sein 50. Spiel in der 3.Liga.

Cristian Fiel und Benjamin Kirsten spielten gegen Kiel zum 25. Mal in der 3.Liga. Nebenbei sind die Beiden im aktuellen Kader mit Abstand die mit den meisten Spielen, die sie in den letzten Jahren für die SGD absolviert haben.

Auch wenn man es kaum glauben mag, wir hatten in der letzten Saison einen vergleichbaren Lauf wie zu Beginn dieser Saison. Zwischen dem 10. und 14. Spieltag waren wir mit drei Siegen und zwei Unentschieden sogar noch etwas „erfolgreicher“.

Unsere fleißigsten Scorer sind bisher Sylvano Comvalius mit drei Toren und einer Vorlage sowie Marvin Stefaniak, der vier Tore vorbereitete.

Während Marvin bisher alle Spiele vorzeitig beendete, kam Dominic Baumann in jedem Spiel irgendwann nach dem Seitenwechsel zum Zug. Mal sehen, ob Beide damit Idir Ouali in seiner ersten Zeit oder Zlatko Dedic in seinen letzten Tagen bei Dynamo nacheifern.

Am kommenden Samstag bei Wehen-Wiesbaden treffen wir unter anderem auf Florian Fromlowitz, welchen zuletzt ein weiteres Murmeltier gegrüßt haben dürfte. Er besetzte zu Beginn der Saison die Ersatzbank, spielte einmal im DFB-Pokal gegen einen seiner früheren Vereine und erlebte wie damals mit Dynamo Dresden in Hannover eine unglückliche Niederlage des Underdogs im Elfmeterschießen. Neben ihm befinden sich mit Tobias Jänicke und Soufian Benyamina zwei weitere Spieler mit dynamischer Vergangenheit im Kader, die nicht die besten Erinnerungen an ihre Dresdner Zeit haben dürften. Als Tabellensechster reisen wir nicht chancenlos aber dennoch als Außenseiter nach Hessen zu einem der Aufstiegskandidaten.