Schlagwort-Archiv: Robert Koch

27.April, die Badener zu Gast

Am Sonntag wird es im Stadion mal wieder laut und hektisch werden. Die anderen Mannschaften haben vorgelegt und irgendwie sollte Dynamo zeigen, selbst gewillt zu sein, die fehlenden Pünktchen zu holen beziehungsweise nach unten abzusichern.

Die Tabelle ist ja bereits ein wenig übersichtlicher geworden. Energie hat sich bei der Aktion „Klassenerhalt“ abgemeldet und spielt nicht mehr mit. Schade drum, aber nicht unsere Baustelle. Wer in diesem Moment in Frankfurt verliert und denen noch  einmal Zeit zum Luftholen gibt, steigt halt ab! Bochum hat sich wiederum von Bielefeld anschlachten lassen, was im ersten Moment unerhört klingt, im zweiten jedoch einen neuen Verein ins potentielle Feld der Kandidaten hat rutschen lassen.

Für uns gibt es zwei Varianten. Gewinnen wir gegen Karlsruhe nicht, ist das ärgerlich, ändert aber, egal wie das Spiel in Kaiserslautern ausgeht, nichts an der Sache, dass es noch immer in unserer Hand liegt, wenigstens den Relegationsplatz am letzten Spieltag zu sichern. (…war ein langer Satz. Deshalb kurz zusammengefasst: Wir entscheiden am Ende selbst, ob es die Relegation wird!)

Gewinnen wir, steigt die Spannung noch ein wenig an, denn dann beginnen der FSV Frankfurt und der VfL Bochum wirklich zu schwitzen!

Am Spieltag 33 wird Bielefeld seine letzte Chance gegen den FSV Frankfurt nutzen und Markus von Ahlen mit 1860 zeigen wollen, eine kleine Serie hinzulegen. Bochum kommt da gerade recht nach München. Am letzten Spieltag empfangen die Bochumer dann Karlsruhe, die ihre Niederlage in Dresden ausmerzen werde wollen und der FSV Frankfurt den 1.FC Köln, der noch einmal richtig in Liga 2 die Sau rauslassen wird, ehe sie eine Etage höher wieder vermehrt auf die Mütze bekommen werden.

Wie man sieht, es gelingt noch, sich das Saisonfinale schön zu reden. Die anderen hauen ebenso daneben wie wir selbst und wenn wir endlich loslegen, kann es vielleicht sogar ohne Relegationsspiele klappen. Ein Zeichen gegen den Karlsruher SC wäre da schon wichtig!

Und wer erinnert sich nicht gern an das letzte Heimspiel gegen den KSC? Zlatko Dedic, Muhamed Subasic und Robert Koch vor der Halbzeitpause, danach noch Filip Trojan und Pavel Fort erzielten die Tore zu unserem bisher höchsten Sieg in der 2.Bundesliga. So viele müssen es ja nicht unbedingt sein, wobei, schön wäre es schon! Das Dynamoorakel auf Twitter sagt einen knappen 1:0 Sieg voraus. Den würde ich im Notfall natürlich auch nehmen! Wobei, das Orakel haut mit seinen Prognosen genau so oft daneben wie ich selbst, wahrscheinlich wird es also besser (=höherer Sieg) ausgehen! 😉

Fehlen werden auf Seiten der Karlsruher Torwart Dirk Orlishausen. Dafür gibt René Vollath sein Zweitligadebüt. Gute Erinnerungen an Vollath dürfte Robert Koch haben. Er war es, der im November 2010 den Keeper, damals noch in Diensten von Wacker Burghausen, aus etwa 40 Metern mit einem Schuss düpierte, der sich hinter Vollath, der in jenem Moment zu weit vor dem Tor stand, in die Maschen senkte.

Also, gut aufpassen, wenn der Hüter des KSC einen kleinen Ausflug planen sollte!

1860 ist unser Gegner

4:2, dies war heute der höchste Heimsieg gg 1860 neben dem 2:0, welches 2006 eine Dresdner Sieglosserie von ebenso 13 Spielen beendet hat!

5, jetzt mal andersherum. Wir haben nach 13 Spielen mal wieder gewonnen UND wir sind seit 5 Spielen ungeschlagen.

7, zum siebten Mal in 166 Zweitligaspielen haben wir 4 oder mehr Tore erzielt.

13 zu 19, bisher war in dieser Saison die 2.Hälfte die mit den Dresdner Toren. In 29 Spielen haben wir bis zur 45.Minute gerade einmal neun Tore erzielen können. Heute wurden der 1.Hälfte vier Tore auf einmal hinzugefügt.

10+11, Robert Koch hat seine Zweitligatore 10 und 11 erzielt

10+11, Mickael Poté hat heute seine 10. und 11. Torvorlage gegeben

17, gegen keine andere Mannschaft wie 1860 haben wir ähnlich viele Punkte gesammelt. Zweiter ist Cottbus, gegen die wir 12 Punkte geholt haben.

31, in 3 von 5 Zweitligajahren hatten wir nach 30 Spieltagen 31 Punkte.

Ein überwundenes Trauma

18, Zlatko Dedic hat durch die beiden Elfmetertore der letzten Spiele in der ewigen Toschützenliste Joshua Kennedy (17 Tore) verdrängt und liegt jetzt mit 18 Treffern hinter Mickael Poté (20 Tore)

3, auch, wenn es nicht so viele aufbauende Nachrichten derzeit gibt, unser Elfmetertrauma scheint derzeit überwunden. Die letzten 3 Elfmeter wurden verwandelt! (1x Mohamed Amine Aoudia, 2xZlatko Dedic)

10, auch ein gegnerisches Foul im Strafraum kann ein Scorerpunkt sein! Idir Ouali kommt inzwischen auf 10 Torvorbereitungen (wie Cristian Fiel). Besster sind nur noch Filip Trojan (14 Vorbereitungen) und Robert Koch (11 Vorbereitungen)

65+1, vor der Winterpause hatten Cheikh Gueye, Benjamin Kirsten und Filip Trojan alle 65 Zweitligaspiele für Dynamo absolviert. Nachdem sie alle auf der Bank bzw. noch weiter von der Mannschaft entfernt schienen, haben sie inzwischen alle ihre Rückrundenpremiere gegeben.

Premiere für Cristian, Jubiläum für Robert

Premiere, Cristian Fiel stand das 1.Mal unter Olaf Janßen in der Startelf. Seinen letzten Einsatz hatte er gegen den FC Ingolstadt in der Hinrunde.

5 aus 8, im 8.Duell mit dem FC Ingolstadt gab es das 5.Remis.

7x 1:1, mit dieser Vorhersage hätte man diese Saison bereits zu häufig richtig gelegen!

11, mit 11 Unentschieden im Saisonverlauf haben wir eine neue Höchstmarke in der 2.Bundesliga aufgestellt.

14, Robert Koch war der 14.Torschütze in dieser Saison. Nur 2005/06 gab es genau so viele Torschützen.

17, Trainer Olaf Janßen hat nun einmal gegen jede Mannschaft der 2.Bundesliga an der Seitenlinie gestanden. Seine bisherige Bilanz 4 Siege, 8 Unentschieden, 5 Niederlagen, 20 Punkte, 19:24 Tore. 

20, Robert Koch erzielte gegen Ingolstadt sein erstes Tor nach langer Pause und seinen 20. Treffer für die SGD. Davon waren jeweils 9 Treffer in Liga 3 und der 2.Bundesliga und 2 Relegationstreffer 2011 gegen Osnabrück.

49, diese ist wohl die „fehleranfälligste“ Statistik, dennoch müsste die SGD in dieser Saison mit bisher 49 die meisten gelben Karten aller Zweitligajahre kassiert haben.

Samstag, 08.02.2014, zu Gast bei Union Berlin

Endlich kann man sich wieder auf das Sportliche konzentrieren. Die Winterpause mit einer optimistisch stimmenden Vorbereitungsphase liegt hinter uns und Union Berlin steht uns vor der Brust.

Schaut man auf das erste Pflichtspiel im neuen Jahr, so ist die Frage, wer denn auf dem Platz stehen wird, ein wenig mehr Glaskugel als zu Spielen, die einer Vorwoche folgen. Doch so richtig spannend ist es nicht geworden in der Vorbereitung. Kurzfristig dachte ich, dass es eine Überraschung auf der Torhüterposition geben könnte. Einige kleine Nebenaussagen von Olaf Janßen sowie auffallend viele Testspieleinsätze von Markus Scholz (auch, als sie noch zu Viert waren…) ließen für mich diese Überlegung zu, letztendlich scheint die diese Woche im Training erlittene Dehnung des scholz´schen Syndesmosebandes eine Entscheidung gefällt zu haben. Ich glaube daher, dass Benjamin Kirsten beginnen und Markus Scholz auf eine Chance noch etwas warten wird. Schenkt man Olaf Janßen und seinem Wunsch, mit Scholz langfristig zu verlängern Gehör, so wird er sie irgendwann auch bekommen. Torsten Schulz ist als Außenverteidiger gesetzt, einzige kleine Frage ist, ob links oder rechts. Trotz des letzten Testspieles glaube ich eher an Sebastian Schuppan als an Cheikh Gueye als den Part auf der anderen Seite. Sein Fehlen wurde mit einer Vorsichtsmaßnahme begründet, die wird es gegen Union nicht geben. Innenverteidiger werden wie gewohnt Kapitän Romain Bregerie und Adam Susac, der Torschütze aus dem Hinspiel sein. Alban Sabah, der wohl einer der Gewinner der Vorbereitung ist, wird auf sein Saisondebüt noch etwas warten müssen. Im zentralen defensiven Mittelfeld haben sich zuletzt Tobias Kempe und Anthony Losilla bewährt, dahinter wartet Mehrzweckwaffe Marco Hartmann, ein weiterer Gewinner der Vorbereitung, auf seine Chance. Außen ist es durch den Bänderanriss von Robert Koch wieder übersichtlich geworden. Links Idir Ouali und gegenüber der Winterneuzugang Vincenzo Grifo bilden vorerst das Gespann auf den Außenbahnen. Ganz vorn wirbelt hoffentlich das alte Traumpaar Zlatko Dedic und Mickael Poté, welches sich in den Vorbereitungsspielen mehr und mehr gefunden zu haben scheint. Die rote Karte mit der Sperre von 3 Spielen verhindert vorerst weitere Jokertore von Mohamed Amine Aoudia und gibt Tobias Müller vielleicht ein paar Spielminuten. Das er ebenfalls von der Bank aus schnell ins Spiel finden und dabei auch Tore erzielen kann, hat er mit 3 Jokertoren 2013 bewiesen!

Mal sehen, wie die Aufstellung am Samstag aussieht. Zum Schluss lässt Olaf Janßen mit Mickael Poté allein als Sturmspitze spielen und installiert wieder Toni Leistner als Staubsauger zwischen Abwehr und Mittelfeld. Das unser Trainer hin und wieder Gegner und eigene Fans zu verblüffen versteht, macht diese Vorbetrachtung ja so extrem subjektiv und kritikanfällig. Ich bin gespannt!

Zahlen zu bemühen, die optimistisch stimmen, gibt es zu dieser Partie nicht zu viele. Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass 2 der 3 Tore zu unserem letzten Auswärtssieg bei den Eisernen ein gewisser Rocco Milde erzielte. Sein Sohn Paul, der inzwischen zur 1.Mannschaft gehört, war zu diesem Zeitpunkt jedoch gerade einmal 3 Jahre Es ist also eine ganze Menge Zeit vergangen.

Danach spielten beide Vereine vorwiegend in verschiedenen Ligen, trafen zwischenzeitlich immer mal wieder aufeinander und 7x hieß der Sieger in der Hauptstadt zumindest nicht SG Dynamo Dresden.

Nun zu den positiven Punkten. Im letzten Heimspiel beendete Adam Susac eine Serie von 3 Spielen ohne dynamischen Torerfolg und außerdem zählt von Jahr zu Jahr mehr: je länger eine Serie Bestand hat, desto eher reißt sie!

In diesem Sinne, überrascht uns (positiv)!

Listen, in denen man ganz nach vorn kommen kann…

Etwas mehr als die erste Saisonhälfte ist absolviert und während sich die Mannschaft inzwischen den Schliff für das Frühjahr holt, ist Zeit, so manche Liste zu aktualisieren.

Am bekanntesten ist sicherlich die mit den meisten Einsätzen. Wo sich seit Sommer 2006 Christian Fröhlich am Platz an der Sonne erfreuen konnte, gab es durch das dritte Zweitligajahr erwartbar die intensivsten Verschiebungen. Seinen Platz inne hat derzeit Romain Bregerie mit 79 Einsätzen. Sollte er sich nicht am Anfang der Rückrunde schwer verletzen, so dürften die Nächstplatzierten Sebastian Schuppan (72 Einsätze) und Mickael Poté (68 Einsätze) in Lauerstellung bleiben. Christian Fröhlich (62 Einsätze) ist aktuell auf Rang 8 zu finden, einzig Cristian Fiel (56 Einsätze), Idir Ouali (51 Einsätze) und Anthony Losilla (50 Einsätze) können daran bis zum Sommer rütteln.

Bei den Torjägern ist es unerwartet ruhig geblieben. Während Mickael Poté seine Spitzenposition mit genau 2 Treffern in der Hinrunde auf 20 aufstocken konnte, gelang Rückkehrer Zlatko Dedic mit nun insgesamt 16 Zweitligatreffern für Dynamo Dresden der Sprung von 4 auf 3, den er sich aktuell jedoch mit Joshua Kennedy teilt. Einzig Mohamed Amine Aoudia machte mit 6 Treffern auf sich aufmerksam und landete aus dem Nichts auf Platz 8.

Es gibt Tore, der verschönern das Torverhältnis und dann gibt es solche, die sichern Punkte. So war das 1:0 von Mickael Poté gegen Cottbus 2 Punkte wert, sein Tor eine Woche später beim 3:1 in München letztendlich für das Torverhältnis. Trotzdem hat „sein Zweipunktetor“ ausgereicht, um mit nun 14 Klemen Lavric (13 Punkttore) auf Rang 2 zu verweisen. Den Bronzerang hält Zlatko Dedic mit 10 Punkttoren.

Bei den Jokertoren hat Mohamed Amine Aoudia sich bis auf Pavel Fort herangepirscht. Beide haben je 4x von der Bank aus kommend, getroffen und teilen sich damit Rang 1. Direkt dahinter lauert aussichtsreich Tobias Müller (3 Jokertore).

Wo wenig Tore geschossen werden, gibt es naturgemäß auch wenig Vorlagen. Filip Trojan konnte dadurch seinen ersten Rang mit 14 Torvorlagen auch ohne Zuwachs verteidigen. Ihm folgen Robert Koch (11 Vorlagen) und Cristian Fiel (10 Vorlagen). Am Fleißigsten war Idir Ouali, der bereits 4x in dieser Saison auflegte und damit seine Quote von letzter Saison bereits erreichte. Er liegt aktuell auf Rang 6 mit guten Chancen, weit nach vorn zu kommen…

Bei den Scorern hat zur Zeit Mickael Poté die Nase vorn. 20 eigene Treffer sowie 8 Vorlagen haben gereicht, um Joshua Kennedy (16 Tore, 10 Vorlagen) auf Platz 2 zu verdrängen. Auf Bronze liegt Zlatko Dedic, der 16x traf und 6x vorbereite.

In der nächsten Liste liegt Florian Fromlowitz (25x) ganz vorn. Ihm folgen mit Ignjac Kresic (24x) und Darko Horvat (22x) weitere Torhüter, die viele Spiele von der Bank betrachteten, ohne im Verlauf des Spieles eingewechselt zu werden. Aussichtsreich im Rennen liegt mit Markus Scholz (16x) ein weitere Torhüter, mit Toni Leistner und Sebastian Schuppan (je 14x) können auch zwei Feldspieler noch einen Sprung nach vorn machen…

Das Ranking der Zu-Null-Spiele hat Benjamin Kirsten ausgebaut. 4 Spiele konnte er diese Saison zu insgesamt 15 hinzufügen. Es folgen Ignjac Kresic (8,5) vor Darko Horvat (5,5), welche sich die Null gegen 1860 München in der Saison 2005/06 teilten.

Nahezu unverändert bleibt die Reihenfolge bei den Einwechslungen. Es führt Pavel Fort (27) vor Daniel Jules Wansi (19). Auf Rang 5 ist der erste aktuelle Spieler vertreten, Cristian Fiel, der 13x von der Bank aus das Spielfeld betrat. Shootingsstar hier ist Mohamed Amine Aoudia, der bei insgesamt 15 Einsätzen 10x von der Bank aus startete…

Leichte Verschiebungen gab es bei den Auswechslungen. Filip Trojan führt diese Liste mit inzwischen 30 Auswechslungen an. Idir Ouali, der Anfang letzte Saison unter Ralf Loose stark in dieser Rubrik begann und dann in der zweiten Saisonhälfte bei Peter Pacult ebenso stark nachließ, konnte unter Olaf Janßen nur noch 2 Auswechslungen hinzufügen und verharrt bei aktuell 16 auf dem sechsten Rang. Mehr Punkte machten Zlatko Dedic (21) und Mickael Poté (20) auf Rang 3 und 4, die Mohamed Amine Aoudias Einwechslungen wichen.

Größter Gelbsünder ist und bleibt René Beuchel, der 18x den gelben Karton gezeigt bekam. Vielleicht kann Robert Koch ihn bald von da verdrängen. Seine 5 gelben Karten in dieser Saison reichen aktuell für den Silberrang und lassen ihm mit 2 fehlenden gelben Karten noch alle Chancen, in dieser Rubrik bald ganz nach vorn zu gelangen. Ebenfalls nicht chancenlos sind Romain Bregerie und Mickael Poté mit 15 gelben Karten.

Gänzlich unverändert bleibt die Liste der gelb-roten Karten. Sie führt Levente Csik an, der sie 2x sah.

Größter Rotsünder ist mit 2x mal wieder René Beuchel. 7 Spieler aus dem aktuellen Kader der SGD können ihm jedoch die Einzigartigkeit zweier roter Karten streitig machen…

Wer die meisten gelben (1Punkt), gelb-roten (3 Punkte) und roten Karten (5 Punkte) sammelt, ist der größte Bösewicht. Das hier René Beuchel mit 28 Punkten führt, überrascht nicht wirklich, aber auch hier kann es bald Veränderungen geben. Robert Koch fehlen ganze 4 Punkte, Romain Bregerie auch nur 5. Also, Jungs, noch alles drin!

Die meisten Spiele gesperrt ist bisher, es verwundert nicht, René Beuchel gewesen. 8 Spiele sah er notgedrungen von der Tribüne. Dahinter sind mit Romain Bregerie (6) und Robert Koch (4, gemeinsam mit Karsten Oswald) die üblichen Verdächtigen. Im Blick muss man Mohamed Amine Aoudia, der bereits bei 3 Spielen Sperre verharrt.

13.12.2013, zu Gast in Köln

Für eine Vorberichterstattung gegen den 1.FC Köln benötigt man nicht viele Worte. Genau wie gegen den 1.FC Kaiserslautern sind wir eigentlich ohne jegliche reelle Chance. Unser Gegner hat sich nach der Hälfte der Saison bereits  Punkte Vorsprung auf den vorderen Relegationsrang erspielt. Mit nur 7 Gegentreffern kann in den obersten 3 Ligen derzeit nur der FC Bayern München aus der 1.Bundesliga mithalten, jedoch haben Manuel Neuer und seine Kollegen vom FCB auch erst 15 Saisonspiele bestritten. 2 Niederlagen in einer Fußballhalbserie sind ebenso aller Ehren wert, schaut man jedoch auf die Gegner der beiden 0:1, den VfL Bochum auswärts am 14.Spieltag und einen später daheim den FC Ingolstadt, dann könnte man fast denken, dass der 1.FC Köln gegen die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte ein Motivationsproblem haben könnte. Das dies jedoch eher eine kleine Hoffung als eine realistische Sichtweise ist, zeigt, dass die Kölner gegen die aktuellen Mannschaften zwischen Platz 15 (Aue) und Platz 18 (Cottbus) allesamt gewonnen hat.

Schauen wir auf Dynamo Dresden. Interessant wird sein, wie Trainer Olaf Janßen auf die Gelbsperren von Mickael Poté und Robert Koch reagieren wird. Die Systemfrage an sich wird sich meines Erachtens gar nicht stellen. Köln kann man durchaus mit Kaiserslautern vergleichen, wo Toni Leistner einen resoluten Abräumer gab. Spielt er, dürfte in Köln kein Platz für einen zweiten Stürmer sein. Doch wer ist eigentlich derzeit die erste Alternative für unseren gelbgesperrten Mickael? Zuletzt haben sowohl Zlatko Dedic mit seinem Traumtor gegen Kaiserslautern als auch Mohamed Amine Aoudia mit seinem Kopfball in der Bielefelder Nachspielzeit gezeigt, dass sie mehr als eine Alternative für Poté sein können. Gefühlt würde ich unsere WM-Hoffnung vorn sehen, jedoch hat er mit seinen 3 Saisonjokertoren gezeigt, dass er ohne jede Anlaufzeit hellwach ist. Vielleicht ist das zuletzt sogar ein kleiner Nachteil für ein Leibchen der ersten Elf. Ebenso gibt es auf der Position von Robert Koch mehr als eine Möglichkeit für unseren Trainer. Tobias Kempe, der bis zu seiner Verletzung auf einer der Außenpositionen gespielt hat, würde ich dabei fast unerwähnt lassen. In den letzten Spielen hat er gezeigt, wie wertvoll er im Zentrum des Mittelfeldes für die Mannschaft sein kann. Filip Trojan, der zuletzt nicht einmal mehr auf der Ersatzbank eine Berücksichtigung fand, würde ich genau dort erwarten, keinesfalls in der Startelf. Zuletzt schien ihm Paul Milde den Rang abgelaufen zu haben, Olaf Janßen hat mehrfach betont, wie viel Potential in ihm steckt und was kann passieren, außer eine Niederlage auf dem Feld zu erleben, die beim Tabellenführer nicht unbedingt ein Genickbruch wäre?

Ich hoffe, auf ein faires und friedliches Spiel auf dem Feld und den Stadionrängen beim letzten Auswärtsspiel 2013. Schade, dass solche Selbstverständlichkeiten immer wieder erwähnt werden müssen!

So, mehr ist derzeit nicht zu sagen, außer, dass ich diesmal im Vorfeld sogar mal wieder (nach St. Pauli & Paderborn) in einem ansprechenden Blog des Spieltagesgegners herumschnüffeln wollte. Den, den ich über twitter kenne, http://www.dervierteoffizielle.de/wp/  macht aber gerade Pause. Schade, hätte mich schon interessiert, was der so übers Spiel denkt!

Ein halbleeres/halbvolles Glas

Das halbleere Glas

2, nachdem wir das zweite Mal in dieser Saison in Führung gingen, haben wir dennoch nicht gewinnen können. Gegenüber dem Spiel beim FC St. Pauli gab es diesmal wenigstens einen Punkt nach 90 Minuten

5, fünf Punkte aus acht Spielen bedeuten unseren schlechtesten Saisonstart in unserer Zweitligageschichte.

7, nach sieben Spielen in Folge mit höchstens einem Tor gab es diesmal wieder mehr Tore zu bejubeln. Trotzdem ist damit unsere bisher schlechteste Serie aus der Saison 2012/13 mit sechs Spielen ohne doppelten Torerfolg ausgebaut worden.

Das halbvolle Glas:

2, vor Olaf Janßen war noch kein neuer Trainer der SGD nach seinen ersten zwei Spielen in der 2.Bundesliga ungeschlagen.

3, nach Tobias Kempe und Tobias Müller hat diesmal Mohamed Aoudia ein Jokertor erzielt. Nur in der letzten Saison gab es insgesamt mehr, als Pavel Fort und Tobias Müller je 2x als Einwechselspieler trafen und  dazu noch Tobias Jänicke.

3 aus 8, nur in der Saison 2005/06 hatten wir gleichwenig Niederlagen

8, auch im achten Spiel in Folge sind wir in Rückstand geraten. 5x reichte es dennoch zu einem Punktgewinn.

Thekenwissen:

2, mit Mohamed Aoudia hat inzwischen der erste Spieler der SGD mehr als ein Saisontor erzielt. Das klingt nicht nur mäßig, es ist es auch! Der bisher späteste Spieltag war in der Saison 2011/12, als Robert Koch am fünften Spieltag sein zweites Tor bejubelte.

7, als Zlatko Dedic traf, jubelte bereits der siebte Spieler im Trikot der SGD über sein Tor. Klingt, als ob viele verschiedene Spieler aus dem Kader treffen könnten. 2005/06 benötigte die Mannschaft nur fünf Spieltage, um sieben verschiedene Torschützen zu finden.

Was machen die Ehemaligen? (www.transfermarkt.de)

Dmitri Khlebosolov: In Dresden mehr draußen als dabei, zeigt er bei seinem neuen Verein, dem FK Gomel aus Weißrussland, 6 Spiele, 2 Tore.

Pavel Fort: Der Pavel kann es doch!  In 10 Spielen für Slovan Bratislava traf er achtmal und bereitete weitere drei Treffer vor! Damit ist er der beste Scorer seiner Liga!

Jedes Jahr dasselbe beim FC St. Pauli

 

2 Minuten, auch, wenn es nichts genutzt hat, wir sind gestern Abend zum ersten Mal in dieser Saison in Führung gegangen. Ein schönes Gefühl, welches genau 2 Minuten anhielt!

3x haben wir in der 2.Bundesliga beim FC St. Pauli gespielt, 3x sind wir in Führung gegangen, 3x haben wir verloren. In der Regionalliga Nord war das noch ganz anders. 2 Spiele, jeweils zurückgelegen, am Ende zum 2:2 ausgeglichen.

40, Mohamed Amine Aoudia war der 40.Spieler, der in der 2.Bundesliga für Dynamo getroffen hat.

50, nach langer Abstinenz doch noch erreicht! Robert Koch absolvierte gestern sein 50.Zweitligaspiel für Dynamo Dresden.

1 von 6, da kann Benjamin Kirsten kaum so viele Elfmeter halten, wie wir versemmeln! Der gestrige Fehlschuss ließ unsere Quote auf einen versenkten bei 6 verschossenen anwachsen.

Was machen die Ehemaligen???

Tobias Jänicke erzielte am Wochenende 2 Tore für Wehen-Wiesbaden und steht aktuell bei insgesamt 5 Spielen und 3 Toren für seine neue Mannschaft.

David Solga absolvierte sein 50.Drittligaspiel am Wochenende, schoss dabei per Elfmeter ein Tor für Dortmund und war nebenbei deren Kapitän.

Saisonvorschau 2013/14, unser Mittelfeld

Nachdem die Postionierung unseres Defensivverbundes mit einer Viererkette nicht so schwer vorherzusagen war, fällt die Grundausrichtung im Mittelfeld schon etwas unvorhersehbarer aus. Die Pacultsche Grundausrichtung sieht, so ich mich an seine ersten Interviews im Januar erinnere, ein System mit 2 Stürmern vor. Aufgrund der überschaubaren Optionen im dynamischen Angriff musste er mehrfach von seinem bevorzugten System abweichen, schaut man derzeit jedoch auf die Testspiele, so kann man davon ausgehen, dass wir ein 4-4-2 spielen werden, was wohl keine Raute, eher zwei defensive Mittelfeldspieler vorsieht. Mit acht etatmäßigen Mittelfeldspielern im Kader ist das Mittelfeld perfekt mit je einem Spieler auf dem Platz und einem Reservisten besetzt. Wer hat die besten Chancen, sich wo wiederzufinden? Schauen wir auf die einzelnen Spieler:

Cristian Fiel, unser Spielgestalter auf dem Feld, das Sprachrohr der Mannschaft, ein gern gesehener Interviewpartner für die Presse und in seinem vierten Jahr bei Dynamo ein Aushängeschild des Gesamtvereins. Fiel hat die Binde inzwischen nicht mehr, er benötigt sie auch nicht, damit ihm zugehört wird. Er ist ein Mann der wenigen aber wichtigen Tore. Er dürfte erstmal gesetzt sein, jedoch glaube ich, dass er nicht die gesamte Saison auf dem Feld stehen wird. So langsam werden wir uns a la Dortmund und Sebastian Kehl auf Zeiten einstellen müssen, in denen er nicht auf der Rasen aufläuft. Wenn er gebraucht wird, ist er da. Das ist doch ein schönes Gefühl!

Marco Hartmann, kickte vor zwei Jahren in Halle viertklassig, war in der letzten Saison eine Stütze in Liga 3 und ist jetzt in Dresden, um, wie er selbst sagt, seine Grenzen auszuloten. Marco Hartmann ist bewusst, dass er sich voraussichtlich erst einmal anstellen muss, um dann irgendwann zum Zug zu kommen. Das er diese Herausforderung annimmt, um erste Erfahrungen in der 2.Bundesliga sammeln zu können, spricht für ihn. Er wird Spielanteile im defensiven Mittelfeld oder in der Verteidigung bekommen, aber er muss dafür Geduld haben!

Tobias Kempe, seine Verpflichtung im Winter ließ aufhorchen. Bisher hat er noch nicht seine Position in der Mannschaft gefunden. Nun hat er jedoch eine komplette Vorbereitung absolviert und scheint einen Draht zur Stammelf geknüpft zu haben. Ob das nur der erlittenenen Zerrung vom Teamkollegen Filip Trojan geschuldet ist oder eine kleine „Wachablösung“ ansteht ist noch nicht ganz sicher. Auf alle Fälle wird er sich mit Filip um den Platz auf einer Außenbahn streiten, gemeinsam werden sie nicht unbedingt auflaufen. Die andere Bahn gehört einem Teamkollegen.

Robert Koch, ist hoch geflogen und tief abgestürzt. Im letzten Sommer gab es wohl Gespräche mit Köln, Gladbach oder sogar Schalke, in dieser Saison bin ich gespannt, ob und wie oft er es in die Startelf schaffen wird. Ich bin mit nicht einmal sicher, ob es immer für die Bank reichen wird. Das klingt bitter, ist es auch, aber auch in den Vorbereitungsspielen klingt es bisher noch nicht als ob sich Robert sehr aufdrängen würde. Sein Platz auf einer offensiven Außenbahn scheint vorerst belegt, die letzten Spiele, in denen er sogar im defensiven Mittelfeld spielte, könnte auf eine große Variabilität des Spielers deuten, ich glaube leider, dass Peter Pacult auch nicht so recht weiß, wo Robert der Mannschaft aktuell helfen könnte!

Anthony Losilla, egal wo, er hat, bleibt er verletzungsfrei, einen Platz in der Stammelf sicher. Mutmaßlich an der Seite von Cristian Fiel im defensiven Mittelfeld wird er das Spiel lenken und für mich ist er der Spieler, der Fiel am ehesten mit seiner Spielübersicht auf lange Sicht ersetzen könnte.

Christoph Menz, Neuzugang aus Berlin, der nah an der Stammelf dran zu sein scheint. Seine Vielseitigkeit als defensiver Mittelfeldspieler, Innen- oder Rechtsverteidiger, kann aktuell sein großes Manko sein. Noch ist niemand verletzt oder gesperrt und Menz ersetzt auf der Bank mehrere Individualisten um Platz zu schaffen für das offensive Kadergedränge, das sich ebenfalls gehäuft auf der Bank wiederfinden wird. Er wird von der Bank aus starten aber ähnlich wie Florian Jungwirth im vergangenen Jahr, sich im Laufe der Saison irgendwo festspielen!

Idir Ouali, der Mann mit dem fehlenden Scharnier am Hals. Könnte er manchmal den Kopf heben und würde er dann noch sehen, wohin er passen müsste… dann würde er längst nicht mehr in Dresden spielen. Es gab wohl eine Anfrage aus Mainz, Idir möchte gern in Dresden bleiben, wir wären gut beraten, bald zu verhandeln! Auch wenn Idir einen manchmal die Haare ergrauen lässt, habe ich bei ihm doch das Gefühl, dass, egal wie bescheiden es läuft, von ihm letztendlich doch noch irgendetwas kommen könnte!

Filip Trojan, unser Vorlagengeber der letzten beiden Jahre. Kein Spieler hat mehr Vorlagen gegeben als Filip (14). Er war anfangs gesetzt, dann auf einmal außen vor und zuletzt wieder gesetzt.Auch diesmal schwebt er zwischen Stammelf und Bank, eine realistische Einschätzung ist aufgrund einer erlittenen Zerrung und des damit verbundenen Verpassens mehrere Vorbereitungsspiele schwierig. Ist er richtig fit, wird er in kurzer Zeit seinen Platz in der ersten Elf einnehmen. Es dürfte aber schwer für ihn werden, diese Position über das ganze Jahr ohne Pausen zu halten.

Grob zusammengefasst ergibt sich für mich das Bild, das unser Mittelfeld ziemlich Multikulti werden wird! Spanien, Frankreich, Algerien und Tschechien könnten vertreten sein und daneben warten vier deutsche Spieler auf ihre Chance.

Dresden ist ein bunter Haufen, wir wissen es schon länger!

Sollten die etatmäßigen Mittelfeldspieler nicht ausreichen, muss uns auch nicht bange sein. Sebastian Schuppan war im linken Mittelfeld zuhause und unsere beiden Nachwuchsspieler Paul Milde und Marvin Stefaniak haben ihre bisherigen Einsatzzeiten auch auf den beiden Außenbahnen erhalten. Auch Tobias Müller, der seinen grandiosen Aufstieg im Angriff hatte, hat in der Jugend eher nicht in der vordersten Reihe gewirbelt… Sorgen über zu wenige Spieler für die neue Saison sind also unbegründet!