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Schaulaufen (für Uwe) bei der Fortuna

Nach den gestrigen, nur auf den ersten Blick überraschenden, Trainerentscheidungen in der Bundesliga habe ich mir Gedanken über Dynamo gemacht. Das wir in unserer „Hire and Fire“ Mentalität eher den Hamburgern als den anderen Schwarzgelben ähneln, dürfte jedem klar sein. Auf den ersten Blick war mir nicht einmal klar, wer wohl der letzte Trainer gewesen ist, der seinen Vertrag erfüllt hat. Olaf Janßen, dessen Vertrag nach einem Sonntagnachmittag im Mai hinfällig wurde, hatte ich dabei schlichtweg vergessen. Ihn ausgenommen, scheint es gutes Dresdner Recht zu sein, jeden irgendwann in nicht zu langer Zeit den Stuhl vor die Tür zu stellen. Helmut Schulte warf selbst das Handtuch, Ralf Minge wurde in einer ähnlichen Situation wie Olaf Janßen gegangen, Rolf Schafstall bettelte im Spiegel nach einer Vertragsauflösung. Meinhard Hemp war der Peter Németh des Jahres 2001. Danach kam Christoph Franke, und nicht einmal der durfte sein Ende gänzlich selbst bestimmen, obwohl er etwas länger blieb, als es bestimmt zu sein schien. Peter Pacult, so kommt es einem manchmal vor, wurde irgendwann nur aus dem Grund noch einmal verpflichtet, damit man ihm im Gegenzug den Stuhl unter dem Gesäß entfernen konnte, nachdem er einige Jahre zuvor mitten in der Saison seine tiefe Liebe zur österreichischen Heimat wiederentdeckt hatte. Viele verschiedene Persönlichkeiten, die da Dynamo am Spielfeldrand stehen hatte.

Nun sitzt bereits Uwe Neuhaus im Stadion, obwohl er zu diesem Zeitpunkt noch keine offizielle Funktion im Verein hat. Keine einfache Situation für Peter Németh, der jedoch nach außen loyal zu seinem Arbeitgeber mit dieser Konstellation umzugehen scheint. Doch die Zukunft sitzt ihm im Nacken und macht sich Notizen. Uwe Neuhaus bespricht sich mit Ralf Minge und erläutert seine Wünsche und Vorstellungen vom dynamischen Fußball der kommenden Saison. Wenn man den hiesigen Gezetten Glauben schenken darf, so sind die kadertechnischen Veränderungen im Sommer wahrscheinlich größer als es zu erwarten war. Pascal Testroet war erste eine Verpflichtung, die man zu diesem Zeitpunkt nicht vermuten konnte und vergangenes Jahr schlicht unmöglich schien. Michael Parensen scheint aus dem Grund, ein ehemaliger und wohlgesonnener Spieler unseres neuen Trainers zu sein, als Gerücht nicht unbedingt so weit hergeholt zu sein.

Aufgewacht scheinen die aktuellen Spieler jedenfalls zu sein. Bielefeld war ein dankbarer und müder Tabellenführer zur richtigen Zeit, nun wird am Wochenende erstmalig das Kölner Südstadion angefahren werden. Uwe Neuhaus wird vor Ort sein und weitere Eindrücke sammeln, die hoffentlich ein rundes Bild für die neue Spielzeit ergeben werden.

Spannend bleibt es auf alle Fälle, unabhängig vom Ergebnis. Punkt(e) wäre(n) trotzdem schön…

60 Fakten zum Wiegenfeste

1) 12.04.1953, ein lautes und kräftiges Schreien erklingt aus der Schauburg. Dresden freut sich, es ist:eine kleine und gesunde Sportgemeinschaft!

2) 05.07.1953, noch so klein und schon die Größte! Nach einem 3:2 n.V. im Entscheidungsspiel gegen die BSG Wismut Aue wird die SGD mit knapp 3 Monaten das 1.Mal Meister der DDR-Oberliga. Da man in diesem Alter noch keinen Pokal stemmen kann, gibt es Meisternadeln und Ehrenurkunden für alle! Herzlichen Glückwunsch!

3) 21.11.1954, etwas spät kommt das Fremdeln, dafür aber um so heftiger. Plötzlich sind alle nach Berlin weggegangen (worden) und die SGD fühlt sich so einsam wie noch nie! Berlin ist weit weg und neue Freunde zu finden, dauert!

4) 21.01.1955, das wird schon werden, auch, wenn noch viel Wasser die Elbe entlang fließen wird… Floskeln, nichts als Floskeln und Durchhalteparolen, als die kleine SGD, vor kurzem noch stolze Beste ganz oben, etwas tiefer neu durchstarten soll. Wo vor kurzem noch Aue bezwungen wurde, endet das 1. Spiel in der 1.Liga, wo man nun spielt, mit 0:0 gegen Fortschritt Hartha.

5) Das Kindergartenalter bleibt eine der trübseligsten Zeiten der kleinen SGD. Es geht immer weiter bergab. Oberligameister 1953 – Mannschaft nach Berlin delegiert 1954 – Neustart 1955 in der 1.Liga, am Ende werden aus drei Staffeln eine gemacht – 2.Liga, dort Abzug von 9 Punkten, weil bei der SGD jemand mitgespielt haben soll, mit dem die SGD nicht spielen sollte – letztendlich Bezirksliga 1957… oder ganz kurz, Meister der Oberliga mit knapp 3 Monaten, mit 4 Jahren dann Mannschaft in der vierthöchsten Liga der DDR!

6) 1957, ein Umzug steht an. Das Heinz-Steyer-Stadion wird verlassen und neue Heimatstätte wird das Rudolf-Harbig-Stadion. Wer hätte damals gedacht, dass sich die Kleine da so wohl fühlen würde???

7), die SGD wird ein Schulkind! Die Kleine ist, dünn und mager, aber so langsam scheint die frische Luft der neuen Wohnung ihre Wirkung zu entfalten. Sie spielt bereits wieder in der Nähe der Großen.

8) 19.08.1962, die Lunge pfeift, der Herzchen bubbert. Sie ist zurück und hat gleich mal 2:0 gegen den SC Lok Leipzig gewonnen

9) 05.05.1963, Kinder können so grausam sein. Gewinne im letzten Spiel das direkte Duell oder du bist wieder raus. Dieses blöde Spiel will die SGD nicht mitspielen, gewinnt nicht und … ist für ein Jahr wieder raus!

10) 20.09.1967, die Pubertät ist nicht einfach. Die gewachsene SGD spielt jetzt bei den ganz großen im Messepokal mit und scheitert nur knapp an den Glasgow Rangers. Wer da dabei ist, vergisst gern mal die Hausaufgaben. Für eine neue Runde: „Gewinne im letzten Spiel das direkte Duell oder du bist wieder raus“ wurde nur etwas geübt, nicht gewonnen und wieder war man raus. Statt Glasgow gab es im nächsten Jahr „heiße“ Duelle gegen Kali Werra Tiefenort oder Aktivist Böhlen!

11) 1968, Pubertät ist auch das zielsichere Ausprobieren neuer Modetrends. Denen folgt die SGD und trägt nun modisches Schwarz-Gelb statt altbackenem weinrot!

12) Sommer 1969, „Gekommen um zu bleiben“ wird zwar erst Jahrzehnte später zum Gassenhauer, aber die SGD ist mit 16 Jahren endgültig auf die große Bühne zurückgekehrt. Wer hätte das bei der Kindheit vermutet?

13) 03.09.1969, zur Feier dazu werden die legendären Giraffen eingeweiht. Die hübsche SGD kann sich nun von 4 Seiten erstrahlen!

14) 16.06.1971, jetzt aber! Nachdem mit 3 Monaten die Bedeutung einer Meisterschaft noch nicht ganz erfasst werden kann, kann man mit 18 Jahren die Welt einreißen oder …

15) 20.06.1971, …gleich 4 Tage nach dem letzten Oberligaspieltag zum Gewinn der Meisterschaft gleich noch den FDGB-Pokal hinzufügen!

16) 70er, sie war jung und schön und (man kann es kaum anders ausdrücken…) unersättlich DDR-Oberligameister: 1971, 1973, 1976, 1977, 1978, FDGB-Pokalsieger: 1971, 1977

17) 07.11.1973, wer hoch fliegt, kann tief fallen, wer knapp dran war, schmeckt um so mehr die Bitterkeit einer Niederlage. 3:4 in München, 3:3 in Dresden, zwei Wahnsinnsspiele und ein knappes Ausscheiden gegen die späteren Gewinner des Europapokals der Landesmeister, den FC Bayern München.

18) 15.10.1977, man soll Aufhören, wenn es am schönsten ist. Noch so ein Spruch, der mal überprüft werden sollte! Hans-Jürgen Kreische, der es immer gut mit der SGD meinte, der ihr mitentscheidend zu ihrem Glanz der Mittzwanziger verhalf, denkt, dass sie nun groß genug ist, um auf eigenen Beinen zu stehen. 131 Tore erreicht in der DDR-Oberliga kein anderer Spieler der SGD!

19) 1978, ein Jahr später verlässt auch ein anderer Förderer der SGD, Trainer Walter Fritzsch, die SGD und tritt nach 9 erfolgreichen Jahren als Trainer ab.

20) „Die fetten Jahre sind vorbei“, auch hier ist Dynamo der Vorreiter, diesmal für einen Filmtitel. Die nächsten 10 Jahre wird der Meistertitel nach Berlin geschickt. Meister der Herzen wird der BFC nie!

21) 23.01.1981 Peter Kotte, Matthias Müller und Gerd Weber. Leider muss man auch betrübliche Verluste im Leben einstecken!

22) 05.09.1981, 1:0, 2:0, 3:0, 4:0, 5:0, 6:0 und da begann erst die Pause! Am Ende hatte Dynamo seinen höchsten Heimsieg in der DDR-Oberliga eingespielt, bedauernswerter Gegner war Neuling Chemie Buna Schkopau.

23) 20.03.1985, nachdem Peter Pacult 2 Wochen eher in Dresden gesichtet wurde, leitet sein 1:0 im Rückspiel eine Niederlage ein, von der man noch Jahre später sprechen wird. Dynamo Dresden scheidet nach einem 3:0 im Hinspiel mit 0:5 bei Rapid Wien im Europapokal der Pokalsieger aus.

24) 19.03.1986, Jahre später sprechen über Rapid Wien? Es geht noch besser, wieder im Europapokal der Pokalsieger: Hinspiel 2:0 gg Bayer Uerdingen, Rückspiel-Halbzeitstand 3:1, Endergebnis 3:7. Begründungen wurden viele gegeben, erklärbar war es nie!

25)19.04.1989, und nochmal Europapokal, diesmal der UEFA-Cup. Dynamo Dresden scheidet wieder aus, aber erstmalig erst im Halbfinale mit 1:1 gegen de VfB Stuttgart. Kleine Info am Rande: Dies war meine dynamische Erweckung!

26)10.05.1989, es ist zwar erst der 23.Spieltag, aber bereits da steht nach 10 Jahren Serienmeister- Abonnement des BFC Dynamo als Meister der DDR-Oberliga fest. Nicht nur in Dresden wird gefeiert!

27) 26.05.1989, die Midlife-Crisis kommt eigentlich erst in den 40ern, aber die SGD denkt bereits mit 36 über einen Namenswechsel nach. Sie hat nicht geheiratet, aber 1.FC statt SGD klingt irgendwie frischer???

29) 1990, auf einmal hat die einst bescheiden lebende früher SGD heißende heiße Flamme Geld, viel Geld, mit dem sie irgendwie nicht umgehen kann. Für Geld verscherbelt sie das Tafelsilber (was ehrlicherweise auch weg wollte…), erhält manchmal etwas Geld, manchmal auch einen ausgedienten Mannschaftsbus und kurze Zeit später ist das Geld weg…

30) 20.03.1991, Tränen fließen, Wasserwerfer leisten ganze Arbeit und das 98. Europapokalspiel ist eher zuende als gewollt. Das Ende internationaler Auftritte für bisher immer!

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31) 25.05.1991, Dynamo verlässt das bekannte Terrain und schließt sich neuem an. Wird es ein flüchtiges Abenteuer oder was festes werden???

32) 1991/1992, das Abenteuer startet und Dynamo flickt Löcher an allen Ecken und Kanten. Das schwere Jahr wird überschattet von vielen finanziellen Löchern.

33) Zusätzlich holt so manchen die Vergangenheit ein. Wer behält den Überblick, wer wann über wen mit wem gesprochen hat?

34) 09.05.1992, der Vertrag mit dem ungewissen Abenteuer wird für vorerst ein Jahr verlängert. Während Rostock geht, bleibt Dynamo Dresden das Aushängeschild im Haifischbecken 1.Bundesliga.

35) 13.11.1992, Torsten Gütschow macht sein vorerst letztes Spiel für Dynamo, als er gg Karlsruhe 7 Minuten vor Ende eingewechselt wird. Seine 12 Bundesligatore sind bis heute dynamischer Rekord! Kleine Info am Rande: Das jährliche Erwähnen von 10 statt 12 Toren erweckt einen Zahlenfaible bei mir!

36) 21.01.1993, ein gewisser Rolf-Jürgen Otto wird der Sonnenkönig von Dresden.

37) 06.05.1993, die Liason mit dem Abenteuer scheint sich dem Ende zu nähern, der DFB sagt zu Dynamo: „Du darfst nicht mehr mitmachen!“ Na ja, so blöd, wie es klingt, sie ist auch keine 20 mehr (sondern inzwischen ziemlich genau 40!)!

38) 12.05.1993, na gut, dann macht halt mit, aber ihr bezahlt, obwohl ihr ja pleite seid, noch einmal viel Geld und außerdem mit -4 Punkten! Der DFB hat gesprochen und Dynamo antwortet:“-4, na und?“

39) 07.08.1993, erstes und vorletztes Sachsenderby in der 1.Bundesliga. Endstand 3:3 in Leipzig

40) 01.12.1993, Elfmeterschießen im DFB-Pokal-Viertelfinale, „…und Tschertschessow hält! Der Russe bleibt stehen, wie Lenin auf dem Roten Platz!…“ Gert Zimmermann fasst das Spiel zusammen, welches mit 5:4 im Elfmeterschießen gegen Bayer Leverkusen gewonnen werden kann.

41) 09.04.1994, na wer erinnert sich nicht an Marek Penksa, wie er sich während des Spiels mit dem Pops auf den Ball setzt?

42) 07.05.1994, die beste Saison endet. Trotz -4 Punkten hat Dynamo in 34 Saisonspielen genau so viele Punkte geholt wie 1991/92 in 38!

43) 17.06.1995, Trübsal war in Dresden angekommen, 42 Jahre und nach einer trostlosen Saison abgestiegen. War die beste Zeit so langsam vorbei?

44) Ende der 90er, die früheren „Freunde“ erinnern sich. Dynamo ist wieder öfter zu Gast in Aue, Erfurt, Leipzig und Berlin, aber auch in Velten, Spandau und Charlottenburg. Hat man was verpasst, wenn man zu den letzteren eigentlich gar nicht möchte???

45) 18.09.1998 Torwart Thomas Köhler trifft zum 2:2 gegen Stahl Eisenhüttenstadt! Der einzige Lichtblick in einer besonders trostlosen von mehreren trostlosen Saisons.

46) 29.03.1999, Rolf Schafstall macht sich Freunde in Dresden. „…Kein Anstand. Lauter Ossis! Dreck, wo Du hinguckst….“ Wer mehr lesen möchte, mache sich bitte selbst kundig!

47) Sommer 2000, und plötzlich werden Erinnerungen an 1957 wach. Dynamo ist viertklassig und nicht mehr die Nummer 1 in Dresden! Wo damals der SC Einheit Dresden höherklassig spielte, schien diesmal der Dresdner SC den Dynamos den Rang ablaufen zu können!

48) Frühjahr 2001, Fusionsgedanken mit dem Dresdner SC werden laut geäußert, es bleibt beim Gedanken. Im Gegensatz zum Jahr 1957 gelingt es Dynamo nicht, sich nach einem Jahr aus der Viertklassigkeit zu befreien.

49) Sommer 2002, 19 Spieler (davon 4 Spieler mit 5 Spielen oder weniger!) und ein neues Trainerschlitzohr reichen, um Dynamo aus der völligen Bedeutungslosigkeit zu holen. „Regionalliga Nord, Dynamo ist dabei“ klingt jedoch noch etwas sperrig!

50) 05.06.2004, jetzt klingt es besser: „2.Liga, Dresden ist dabei!“ und so ist es, trotz der 0:1 Niederlage am letzten Spieltag gegen Uerdingen!

51) 21.11.2005, „Dresden ist anders“. Wissen wir, in die Annalen geht es trotzdem ein, weil die Aussage Volkmar Kösters es so deutlich die Hilflosigkeit des Vereines spiegelte, der es nicht über das Herz brachte, seine eigenen Vorgaben umzusetzen, als Trainer Christoph Franke nicht die erforderlichen 3 Punkte gegen Karlsruhe und Unterhaching holte. Gefeuert wurde Franke wenige Wochen später dennoch!

52) 14.05.2006, Fanliebe ist, dran zu bleiben, auch wenn man scheitert. Mit 41 Punkten ist lange Zeit vorher (überhaupt jemals???) und niemals später nie wieder eine Mannschaft aus der 2.Bundesliga abgestiegen. Aber wie sagte Volkmar Köster einige Monate zuvor: „Dresden ist anders!“

53) 01.07.2007, Midlife-Crisis II, wer will schon 1.FC genannt werden?! Die SGD ist zurück, nicht mehr so jung, aber schöner als je zuvor!

54) Sommer 2008, ist das Erreichen der 3.Liga ein Aufstieg oder eher das Halten der Klassenzugehörigkeit??? Diese Frage konnte leider nicht intern geklärt werden und ist ein Beispiel dafür, wie oft bei Dynamo nachhaltig Porzellan zwischen den Gremien zerschlagen wurde!

55) 29.04.2011, nach einem dramatischen Schlussspurt erreicht die SGD 3 Runden vor Saisonende den Relegationsplatz und gibt ihn nicht mehr ab!

56) 24.05.2011, am Ende rissen sie sich die Trikots vom Leib und feierten bis in die Früh! Dynamo ist zurück in der 2.Bundesliga!

57) 30.07.2011, Schnetzler, 117. Minute besiegelt Leverkusens Trauma, zum 2.Mal gegen Dynamo im DFB-Pokal gescheitert zu sein!

58) 25.10.2011, manchmal liegen zwischen einem Titel in der DDR-Oberliga und der Teilnahme in der Bezirksliga 4 Jahre, manchmal zwischen Hochs und Tiefschlägen knappe 3 Monate!

59) 06.04.2013, das „kleine“ Leverkusen gegen den FC St. Pauli…

60) 12.04.2013, die ehemals kleine SGD schließt ihr Fotoalbum, steht auf, tritt zum Spiegel, schaut nach rechts, dreht sich nach links und steht glücklich in ihrem Jubiläumstrikot. Das ist mein Leben, manchmal ging es drunter und drüber, manchmal war es schön, manchmal ernüchternd, aber nie ist es langweilig!  Ich habe so viel erlebt, aber bereits auch wieder viel zu viel vergessen! Wer möchte, kann ja Fakt 28 ergänzen. Wer könnte da alles reingehören? Hans-Jürgen Dörner, der Brustsponsor, Ulf Kirsten, Sorad, Michael Kölmel, Matthias oder Klaus Sammer, oder, oder, oder????

Auf die nächsten spannenden Jahre!

Herzlichen Glückwunsch!

 

Quellen:

Uwe Krüger; Ostdeutsche Traditionsvereine 1: Dynamo Dresden, Daten, Fankten, Bilder, 1997

Uwe Karte, Gert Zimmermann, Dynamo Dresden – Das Buch zum Verein, 1953-1993, 1993

Uwe Karte, Dynamo Dresden, 1993-2004, 2004

Jens Genschmar, Mit Dynamo durch Europa, Die Europapokalspiele der SG Dynamo Dresden 1967-1991, 2011

Jens Genschmar, Dresden – Wiege des Fußballs, 2012