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Der letzte Mohikaner

0, mit Justin Eilers hat nunmehr auch der allerletzte Mohikaner in wenigstens einem Spiel pausiert. Gemeinsam mit Luca Dürholtz hat er aktuell 22 von 23 Saisoneinsätzen in der 3.Liga absolviert.

0, keiner aus der „alten Riege“ stand zu Spielbeginn auf dem Platz, um den alten Kollegen und Neu-Münsteraner Torsten Schulz zu begrüßen. Während Tobias Müller und Cristian Fiel dies noch während des Spieles als Einwechsler nachholen konnten, blieben Benjamin Kirsten, Marco Hartmann und Marvin Stefaniak komplett außen vor. Markus Scholz, Alban Sabah und Paul Milde durften unseren letztjährigen Linksverteidiger von der Bank aus nicht näher kommen.

10, nach dem Spiel in Bielefeld muss es in unserer Mannschaft eine Neuausrichtung gegeben haben. Es ist inzwischen das 10.Spiel in Folge, in dem in der 1.Hälfte tortechnisch fast gar nichts passiert ist. Während es seitdem in den ersten 45 Minuten nur 3 (Gegen-)Tore gegeben hat, jubelte Dynamo oder der jeweilige Gegner im 2.Abschnitt 15x.

≈2,5 Auch wenn es die letzten 10 Spiele nicht unbedingt vermuten lassen, gibt es pro Spiel mit Beteiligung der SGD in etwa 2,5 Tore pro Spiel

77, herzlich Willkommen Jim-Patrick Müller. Du bist der 77. Spieler, der in der 3.Liga für die SGD aufgelaufen ist!

1 von 10, nach 9 Einwechslungen stand Furghill Zeldenrust zum 1.Mal in der Startelf. Herzlichen Glückwunsch!

10 in 20, in 20 Saisoneinsätzen hat sich Sylvano Comvalius zum 10.Mal als Torschütze (6) oder direkter Vorlagengeber (4) betätigt.

Zlatko Dedic zieht gleich und Romain Bregerie vollstreckt

4, Zlatko Dedic hat mit seinem 4. Jokertor mit den Führenden in dieser Kategorie, Mohamed Amine Aoudia und Pavel Fort, gleichgezogen.

15, so viele verschiedene Saisontorschützen hatten wir bisher in keiner Saison in der 2.Bundesliga

15, Torsten Schulz hat die 15. rote Karte der SGD erhalten.

20, Romain Bregerie hat den 20. Elfmeter in der Zweitligageschichte der SGD geschossen und dabei den 13. verwandelt.

425 515, bereits vor dem letzten ausverkauften Spiel gg Bielefeld haben wir einen neuen Zuschauersaisonrekord aufgestellt und das Endergebnis des vorherigen Jahres um etwa 1 100 überboten.

14.03.2014, zu Gast bei der Überraschungsmannschaft

Eigentlich sollten wir vor dem morgigen Spiel beim SC Paderborn keine Angst haben, denn unser weiteres Schicksal wird nicht bei einem Auswärtsspiel beim aktuellen Tabellenvierten entschieden, sondern vor allem in den Wochen danach. In den anstehenden Spielen in Cottbus, Aue oder zuletzt daheim gegen Bielefeld müssen unbedingt Punkte geholt werden. Dennoch wäre es natürlich nicht schlecht, wenn es am letzten Spieltag nicht ein „Alles-oder Nichts-Spiel“ gegen Bielefeld geben würde. Also punkten wäre schon vorteilhaft, sollte es aber nicht klappen, hoffe ich, dass die Mannschaft nicht von einzelnen Anhängern gevierteilt wird und zusätzlich die nächste Trainerdiskussion vor der Tür steht.

Das wir nicht völlig chancenlos sind und nur zum Punkte abliefern hinfahren, zeigt mal wieder die Statistik. Wenn auch unsere allgemeine Auswärtsbilanz in den letzten beiden Jahren verheerend ausschaut, so haben wir doch eine positive gegen Paderborn. Und die besteht nicht nur aus einem oder zwei Spielen sondern inzwischen aus stolzen sechs Gastauftritten, in denen wir nie mit einer Niederlage abgereist sind! Ein kleiner Mutmacher hinterher: in den letzten vier Partien haben wir immer gepunktet. Ein kleiner Wermutstropfen darf natürlich nicht fehlen: in den letzten vier Partien gab es drei Unentschieden und alle endeten 2:2. Für Tore dürfte also gesorgt sein!

Wie bereits in den Medien beschrieben, hat der SC Paderborn im Gegensatz zu uns zwei einsatzbereite „Ballermänner“. Mahir Saglik hat in dieser Saison bereits 10 Treffer erzielt, Alban Meha nur eins weniger. Beide dürften, trotz des Treffers von Saglik im Hinspiel, mutmaßlich gern noch eine Rechnung begleichen, denn beide schossen im Mai 2013 mit ihren Elfmeterversuchen Benjamin Kirsten berühmt.

Der SC Paderborn muss am Freitagabend ebenso wie wir in der Verteidigung umstellen. Jens Wemmer fällt wegen einem Sehenanriss länger aus. Auf unserer Seite sitzt Torsten Schulz seine Gelbsperre ab und wird von Sebastian Schuppan vertreten werden. Auf der rechten Seite drohen sowohl Christoph Menz als auch Cheikh Gueye auszufallen, wobei letztendlich garantiert einer von Beiden auf dem Platz zu finden sein wird.

Während die Saisonleistung des SC Paderborn und vor allem die beiden Kanoniere meinen großen Respekt haben, bin ich nicht unbedingt pessimistisch. Nicht nur die bisherige Bilanz, vor allem der kämpfende Eindruck vom letzten Wochenende lässt uns nicht chancenlos anreisen!

Samstag, 08.02.2014, zu Gast bei Union Berlin

Endlich kann man sich wieder auf das Sportliche konzentrieren. Die Winterpause mit einer optimistisch stimmenden Vorbereitungsphase liegt hinter uns und Union Berlin steht uns vor der Brust.

Schaut man auf das erste Pflichtspiel im neuen Jahr, so ist die Frage, wer denn auf dem Platz stehen wird, ein wenig mehr Glaskugel als zu Spielen, die einer Vorwoche folgen. Doch so richtig spannend ist es nicht geworden in der Vorbereitung. Kurzfristig dachte ich, dass es eine Überraschung auf der Torhüterposition geben könnte. Einige kleine Nebenaussagen von Olaf Janßen sowie auffallend viele Testspieleinsätze von Markus Scholz (auch, als sie noch zu Viert waren…) ließen für mich diese Überlegung zu, letztendlich scheint die diese Woche im Training erlittene Dehnung des scholz´schen Syndesmosebandes eine Entscheidung gefällt zu haben. Ich glaube daher, dass Benjamin Kirsten beginnen und Markus Scholz auf eine Chance noch etwas warten wird. Schenkt man Olaf Janßen und seinem Wunsch, mit Scholz langfristig zu verlängern Gehör, so wird er sie irgendwann auch bekommen. Torsten Schulz ist als Außenverteidiger gesetzt, einzige kleine Frage ist, ob links oder rechts. Trotz des letzten Testspieles glaube ich eher an Sebastian Schuppan als an Cheikh Gueye als den Part auf der anderen Seite. Sein Fehlen wurde mit einer Vorsichtsmaßnahme begründet, die wird es gegen Union nicht geben. Innenverteidiger werden wie gewohnt Kapitän Romain Bregerie und Adam Susac, der Torschütze aus dem Hinspiel sein. Alban Sabah, der wohl einer der Gewinner der Vorbereitung ist, wird auf sein Saisondebüt noch etwas warten müssen. Im zentralen defensiven Mittelfeld haben sich zuletzt Tobias Kempe und Anthony Losilla bewährt, dahinter wartet Mehrzweckwaffe Marco Hartmann, ein weiterer Gewinner der Vorbereitung, auf seine Chance. Außen ist es durch den Bänderanriss von Robert Koch wieder übersichtlich geworden. Links Idir Ouali und gegenüber der Winterneuzugang Vincenzo Grifo bilden vorerst das Gespann auf den Außenbahnen. Ganz vorn wirbelt hoffentlich das alte Traumpaar Zlatko Dedic und Mickael Poté, welches sich in den Vorbereitungsspielen mehr und mehr gefunden zu haben scheint. Die rote Karte mit der Sperre von 3 Spielen verhindert vorerst weitere Jokertore von Mohamed Amine Aoudia und gibt Tobias Müller vielleicht ein paar Spielminuten. Das er ebenfalls von der Bank aus schnell ins Spiel finden und dabei auch Tore erzielen kann, hat er mit 3 Jokertoren 2013 bewiesen!

Mal sehen, wie die Aufstellung am Samstag aussieht. Zum Schluss lässt Olaf Janßen mit Mickael Poté allein als Sturmspitze spielen und installiert wieder Toni Leistner als Staubsauger zwischen Abwehr und Mittelfeld. Das unser Trainer hin und wieder Gegner und eigene Fans zu verblüffen versteht, macht diese Vorbetrachtung ja so extrem subjektiv und kritikanfällig. Ich bin gespannt!

Zahlen zu bemühen, die optimistisch stimmen, gibt es zu dieser Partie nicht zu viele. Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass 2 der 3 Tore zu unserem letzten Auswärtssieg bei den Eisernen ein gewisser Rocco Milde erzielte. Sein Sohn Paul, der inzwischen zur 1.Mannschaft gehört, war zu diesem Zeitpunkt jedoch gerade einmal 3 Jahre Es ist also eine ganze Menge Zeit vergangen.

Danach spielten beide Vereine vorwiegend in verschiedenen Ligen, trafen zwischenzeitlich immer mal wieder aufeinander und 7x hieß der Sieger in der Hauptstadt zumindest nicht SG Dynamo Dresden.

Nun zu den positiven Punkten. Im letzten Heimspiel beendete Adam Susac eine Serie von 3 Spielen ohne dynamischen Torerfolg und außerdem zählt von Jahr zu Jahr mehr: je länger eine Serie Bestand hat, desto eher reißt sie!

In diesem Sinne, überrascht uns (positiv)!

Die nächsten Ziele für Romain Bregerie und die ganze Mannschaft

1, der 6. Saisoneinsatz von Filip Trojan war der erste über 90 Minuten

5, Dynamo Dresden ist inzwischen bereits seit 5 Spielen ohne Niederlage. Zum Dresdner Zweitligarekord von 6 Spielen ohne Niederlage (Saison 2004/05 und 2005/06) ist es nicht mehr weit…

5, bereits zum fünften Mal spielte Dynamo 1:1 in dieser Saison.

10, Torsten Schulz ist der 10. Torschütze der SGD in dieser Saison und der 43. in der Dresdner Zweitligageschichte insgesamt. In der Saison 2004/05 gab es in der gesamten Saison nur 10 verschiedene Torschützen.

150, Erzgebirge Aue war Gast im 150. Zweitligaspiel der Dresdner.

74, Romain Bregerie stand davon in 74 Spielen auf dem Feld und hat damit die 50% Beteiligung nur knapp verpasst. Am 30.11.2013 gegen den 1.FC Kaiserslautern könnte er dann die 50% erreichen.

18.08.2013, die kleinen Frankfurter zu Gast

Sonntag gibt es die Möglichkeit, ein ganz anderes Auftreten unserer Mannschaft in einem Heimspiel zu bewundern. Der verdrehte Heim-Auswärts-Rhythmus macht es möglich, gleich im kommenden Spiel die Wiedergutmachung der Spieler und des Trainers zu erleben! Ich freue mich darauf!

Bereits im letzten Jahr war das Spiel gegen die damalige Überraschungsmannschaft FSV Frankfurt ein wenig richtungsweisend. Ein am Radio extrem spannendes Spiel, eine durch Mickael Poté zertretenenen Eckfahne und zwei Tore durch Sebastian Schuppan blieben mir ohne jedes Nachschauen in Erinnerung. Ein Sieg, der in diesem Moment extrem wichtig war, jedoch, mit dem Wissen von heute, eine wichtige Entscheidung zu lang hinausgezögert hat.

Wie dem auch sei, der nach den Relegationsspielen geschlossene Burgfrieden zwischen Verein und Trainer hielt genau drei Spiele, wo vor einer Woche noch von einem gelungenen Saisonstart geredet wurde, ist ein schlechtes Spiel später eher die vor der Saison ausgerufene Quote für die erste Trainerentlassung aktuell.

In der Aufstellung wird sich wohl nicht nur wegen der roten Karte für Cheikh Gueye einiges ändern. Ersetzen wird ihn Torsten Schulz, der von den Medien ins Spiel gebrachte Toni Leistner hat bisher keine Rolle in den Planungen von Peter Pacult gespielt, da wird er ihn jetzt nicht Schulz vorziehen. Ich glaube fest an den Systemwechsel zu zwei Stürmern, wobei Christoph Menz im defensiven Mittelfeld wohl am ehesten auf die Bank wechseln wird. Ebenso vermute ich eine neue Chance für Tobias Kempe auf der Position von Filip Trojan, wobei beide Spieler durch das bisher praktizierte Wechselspiel von Bank und Spielfeld nicht unbedingt das Selbstvertrauen besitzen dürften, was für dieses Spiel wichtig wäre.

Wie dem auch sei, kämpft und spielt nach vorn, dann wirds was werden und dann sprechen wir in der nächsten Woche von einem normalen Saisonstart! Wichtig am Rande: wir haben daheim gegen die kleinen Frankfurter noch nicht verloren, haben bisher aber auch nur zwei Spiele gegen sie bestritten!

Saisonvorschau 2013/14, unsere Abwehr

Die Mannschaftsplanung für diese Saison stand eigentlich unter dem Motto, unseren Kader in seiner Anzahl der Spieler zu verschlanken. Aus diesem Grund wurden fleißig Spieler abgegeben. Cüneyt Köz, Bjarne Thoelke, Muhamed Subasic, nicht einmal Spieler mit einem laufenden Vertrag über die Saison hinaus hatten Bestandsschutz. Daneben wurden auch einzelne auslaufende Verträge nicht verlängert, wodurch sich beispielsweise Florian Jungwirth, sei es aus Unfähigkeit seines Beraters oder aus Desinteresse des eigenen Vereins, plötzlich statt in Dresden beim VfL Bochum zum Saisonstart einfand.

Doch nebenbei wurde, betrachten wir heute die Abwehr der SGD, auch fleißig verpflichtet. Adam Susac, der gefühlt seit dem Trainingsauftakt vorspielt, könnte der nächste Neue für unseren Abwehrverbund sein. Da es noch nicht soweit ist, schauen wir heute auf die, die da sind und auf ihre Chancen, einen Platz auf dem Feld oder der Bank zu ergattern.

Romain Bregerie, wird inzwischen in seine dritte Zweitligasaison in Dresden gehen. Als Innenverteidiger dürfte er wie in den vergangenen zwei Jahren auch diesmal wieder gesetzt sein. Als letztjähriger Vizekapitän antwortete er in manchem Interview in einem beeindruckenden Deutsch. Ein Formtief im letzten Herbst hat einige Interessenten von einer Verpflichtung abgeschreckt, wodurch wir uns wiederum freuen dürfen, Romain voraussichtlich für weitere drei Jahre in Dresden sehen zu dürfen.

Cheikh Gueye, spielt als Rechtsverteidiger meist irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn. Wo es nach seinem Wechsel aus Metz nach Dresden anfangs noch oft das Genie war, warf ihn sein Syndesmosebandanriss zuerst von den Beinen. In die Mannschaft fand er nicht wieder zurück. Jetzt, da sein Vertreter gewechselt ist, werden die Würfel neu gemischt, doch irgendwie habe ich das Gefühl, dass Cheikh sich vorerst mit der Bank begnügen wird müssen.

Toni Leistner, er geht inzwischen in sein viertes Jahr in Dresden. Fünf Spielen für die SGD stehen 13 in seiner halbjährigen Leihe nach Halle entgegen. Es wurde geschrieben, er wollte eigentlich gar nicht wieder zurück und manchmal hat man das Gefühl, der Local-Player-Status ist der intensivste Grund, ihn in Dresden zu behalten. Als wahlweiser Rechts- oder Innenverteidiger ist er mit seiner Flexibilität nicht chancenlos, dann und wann in den Kader zu rutschen, nur werden vorher wohl nicht nur ein Spieler gesperrt oder verletzt sein müssen!

Adnan Mravac, das neue und unbeschriebene Blatt in Dresden. Als erfahrener Ü30 Spieler, der als Innenverteidiger oder auch als Linksverteidiger eingesetzt werden kann, wird er seine Spielanteile definitiv erhalten. In einem Forum stand geschrieben, dass er im 1:1 kaum zu bezwingen ist, sein Stellungsspiel jedoch ausbaufähig. Lassen wir uns überraschen, auf alle Fälle kann er ein wichtiger Spieler werden, der die Perspektivspieler an die benötigte Zweitligahärte heranführt.

Alban Sabah, auch ein neuverpflichteter Spieler, der im Schalker Nachwuchs großgeworden ist. Er bringt, glaubt man den Bildern in den sozialen Medien, eine gewaltige körperliche Präsenz mit, die ihm schnell Respekt verschaffen kann. Bei den Schalker Amateuren fiel er im letzten Jahr durch fünf Saisontore auf, die er jedoch in der Regionalliga West erzielte. Nun spielt er zwei Ligen weiter oben. Steffen Menze betonte, dass das Ziel sei, in in den zwei Jahren, die er in Dresden Vertrag hat, zu einem Zweitligaspieler zu formen. Das klingt nach Zeit, die benötigt wird, um dieses Vorhaben umzusetzen. Ehe er regelmäßige Einsätze erhält, wird die Saison fortgeschritten sein!

Torsten Schulz, auf dem ersten Blick klang dieser Transfer eigenartig, inzwischen klingt er richtig gut. Universell auf der Position des Rechts- oder Linksverteidigers einsetzbar, wird er regelmäßige Spielanteile erhalten. Ein Spieler, der recht schnell zu einer Stammkraft reifen könnte!

Sebastian Schuppan, geht in sein viertes Jahr in Dresden und ist damit automatisch einer der  Spieler, die sich eine Position erarbeitet haben, an der die Neuverpflichteten erst einmal kratzen müssen. Schuppan ist seit 1,5 Jahren Stammspieler und wird diese vorerst auch behalten. Schuppan hat im letzten Jahr oftmals nach Niederlagen Rede und Antwort gestanden und war für mich eines der Gesichter der Saison.  Mal sehen, wie er damit umgeht, bisher keinen direkten Konkurrenten zu haben, da Torsten Schulz in der Vorbereitung meist rechtsseitig spielte und Adnan Mravac eher als Innenverteidiger eingeplant wurde.

Insgesamt hat sich der Abwehrverbund der SGD leicht verschlankt, mehrere Spieler sind auf verschiedenen Positionen einsetzbar, was die Stimmung hoch und regelmäßige Einsätze ermöglichen sollte. Da Verletzungen und Sperren auch in der neuen Saison kommen werden, wird diese Flexibilität vonnöten sein. Sollte es dennoch einmal eng werden, so hat Anthony Losilla gezeigt, dass er ein sehr guter Innenverteidiger sein kann. Christoph Menz, ein vorrangig defensiver Mittelfeldspieler, scheint der neue Florian Jungwirth zu sein. In der Vorbereitung ist er neben dem defensiven Mittelfeld auch in der Innenverteidigung aufgelaufen oder hat als Rechtsverteidiger agiert. Auch Marco Hartmann, ein weiterer Neuzugang im defensiven Mittelfeld, scheint die Innenverteidigung nicht gänzlich fremd zu sein.

Es bestehen also verschiedene Möglichkeiten, die vier zu vergebenden Positionen zu besetzen. Neben

Benjamin Kirsten im Tor ist in der Verteidigung folgende Aufstellung denkbar:

Torsten Schulz – Adnan Mravac, Romain Bregerie – Sebastian Schuppan