Und wir können uns doch vertragen!

Es ist Freitagabend und es gibt Freunde in meinem Umkreis, bei denen ich für die Saisoneröffnung unterschlüpfen kann. Endlich mal wieder ein ganzes Spiel Dynamo Dresden und keine Zusammenfassung von 15 Minuten. Obwohl man ja sagen muss, dass wir in den letzten Spielen der 3. Liga samt den Relegationsspielen mit dynamischen Spielen verwöhnt wurden.

So kann es weitergehen. Blöd nur, wenn der Freund Fan der anderen Mannschaft ist. Und der wohnt auch noch in Dresden! Aber das Spiel stand glücklicherweise bei uns auf der Couch wir auch im Stadion im Vordergrund. Es gab kniffelige Szenen, als ich im Freudenrausch im fremdenWohnzimmer mit Filip Trojan zu jubeln begann. Fast im selben Moment wurde ich mir der Situation bewusst, erschrak und wurde doch vom generösen Gastgeber ermuntert, weiterzumachen. War doch aber eigentlich schon fertig, genau wie die 1. Halbzeit.

Die 2. Halbzeit normalisierte meine Erwartungen für das Spiel und wohl auch für die anstehende Saison. Cottbus drückte und beschleunigte, mein Freund übernahm das Ruder in seinem Wohnzimmer und mir blieb nur übrig, zu gratulieren und nach dem Spiel als fairer Verlierer nach Haus zu radeln.

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